FAZ plus ArtikelBilanz der Heizsaison

Kühle Witterung treibt die Heizkosten

Von Christian Siedenbiedel
09.04.2021
, 12:01
Wer mit Öl heizt, konnte vom Preisverfall in der Pandemie profitieren. Wer mit Gas heizt, zahlt mehr als im Vorjahr. Die günstigen Zeiten sind vorbei.

Der Winter ist diesmal etwas kälter ausgefallen – auch wenn es im langjährigen Vergleich keine wirklich niedrigen Durchschnittstemperaturen waren. Immerhin hat die kühle Witterung mit mehr Schnee und mehr kalten Tagen als im Vorjahr dafür gesorgt, dass Verbraucher in Deutschland etwas mehr heizen mussten als im Jahr zuvor. Das berichten die Internetportale Verivox und Check 24 weitgehend übereinstimmend. Zwischen September 2020 und März 2021 habe der Heizbedarf in Deutschland rund 6 Prozent über dem Vorjahreszeitraum gelegen.

Ob für die Haushalte daraus auch höhere Heizkosten resultierten, hängt offenbar wesentlich davon ab, womit jemand heizte. Wer mit Öl heizt, konnte unter Umständen davon profitieren, dass mit Beginn der Pandemie der Ölpreis auf den Weltmärkten sehr stark eingebrochen war und den Preis für Heizöl mit heruntergezogen hatte.

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Christian Siedenbiedel - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Christian Siedenbiedel
Redakteur in der Wirtschaft.
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