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FAZ plus ArtikelKapitalerhöhung für Lufthansa

Geld her!

Von Inken Schönauer
Aktualisiert am 31.05.2020
 - 17:53
Mit 20 Prozent will sich der deutsche Staat an der gestrandeten Lufthansa beteiligen.
Der deutsche Staat will sich mit 20 Prozent an der angeschlagenen Lufthansa beteiligen. Die Kapitalerhöhung soll unter dem Ausschluss von Bezugsrechten für Altaktionäre stattfinden. Das wird ihre Anteile verwässern. Was passiert in diesem Fall eigentlich?

Die Lufthansa ist in Schwierigkeiten. Pro Stunde verbrennt Deutschlands größte Fluggesellschaft nach Aussagen ihres Vorstandsvorsitzenden Carsten Spohr rund 1 Million Euro. Das Geschäftsmodell einer Fluggesellschaft ist einfach. Der Carrier fliegt Passagiere von A nach B. Die Corona-Krise ist ebenso simpel: Die Grenzen sind dicht, Flugverkehr ist nicht möglich, die Lufthansa-Flieger bleiben am Boden.

Das Problem dieser Krise ist, dass niemand weiß, wie lange sie dauert und ob sie sich wieder verschärfen könnte. Für die Lufthansa ist diese Unsicherheit reinstes Gift. Lufthansa-Chef Spohr hat bereits prognostiziert, dass sich der Luftverkehr erst im Jahr 2023 wieder annähernd normalisieren könnte – vorausgesetzt, dass sich die Virus-Krise nicht abermals verschlimmert. Das hält die Lufthansa nicht durch.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Schönauer, Inken
Inken Schönauer
Redakteurin in der Wirtschaft, verantwortlich für den Finanzmarkt.
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