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Die Riester-Rente steht vor dem Aus

EIN KOMMENTAR Von Dyrk Scherff
01.02.2021
, 07:47
Trotz aller staatlichen Zulagen und Steuervorteile verliert die Riester-Rente rasch an Beliebtheit. Das hat Folgen für die gesamte Gesellschaft.

Das Ende der Legislaturperiode ist in Sicht, und es gibt eine große Gruppe von Deutschen, die von der Bundesregierung die ganzen Jahre praktisch ignoriert worden ist. Es handelt sich um die Sparer. Für sie hat die Regierung nichts getan. Zwischenzeitlich hat sie sogar noch mit Plänen für eine verkorkste Finanztransaktionssteuer für Schrecken gesorgt. Die kommt nun zum Glück nicht.

Das Problem: Auch andere Finanzmarktreformen, die sich Union und SPD vor drei Jahren mal in ihren Koalitionsvertrag geschrieben haben, sind verschleppt worden. Zum Beispiel die dringend nötige Modernisierung der Riester-Rente. Die Reform hat in dieser Legislaturperiode keine Chance mehr, offenbar hat das Finanzministerium selbst sie aus seinen Plänen gestrichen, und es gibt noch nicht einmal einen Gesetzentwurf.

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Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Scherff, Dyrk
Dyrk Scherff
Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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