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Welches Girokonto soll es sein?

Von Dyrk Scherff
04.03.2020
, 15:25
Ein Drittel der 100 Millionen Girokonten in Deutschland sind reine Filialkonten – die Gebühren dafür unterscheiden sich zwischen den Banken erheblich. Und was sich „Premium“ nennt, ist selten den Aufpreis wert.

Man könnte fast glauben, jeder führt heutzutage sein Girokonto online über den Computer oder das Handy. Doch dieser Schein trügt. Etwa ein Drittel der 100 Millionen Girokonten in Deutschland sind reine Filialkonten, das heißt, sie werden nicht online genutzt, sondern am Schalter und über die Automaten in der Bankfiliale. Es gibt also noch viele Menschen, die einen Ansprechpartner in der Bank schätzen. Oder die einfach aus Gewohnheit den Wechsel zu einer Online-Bank vermieden haben. Finanziell ist das unklug. Denn reine Online-Konten sind günstiger, bei vielen Internet-Banken sogar kostenlos. Aber selbst wer seiner Filiale die Treue halten will, kann mit der richtigen Kontowahl Gebühren sparen. Das hat das Verbraucherportal Biallo.de für die F.A.S. ausgerechnet. Es hat dabei die Filialkonten von 15 großen Banken und Sparkassen analysiert.

Klassisch oder Premium?

Kunden müssen sich grundsätzlich entscheiden, ob sie ein klassisches Girokonto haben möchten, bei dem viele Leistungen wie Überweisungen, Lastschriften, Bargeldabhebungen und -einzahlungen, Kredit- und Girokarten einzeln abgerechnet werden. Oder ob sie ein Premiumkonto wählen, bei dem diese Einzelposten alle schon im Grundpreis enthalten sind. Dieser Grundpreis ist dann freilich deutlich höher. Ob sich solche Premiumkonten lohnen, hat Biallo ermittelt.

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Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Scherff, Dyrk
Dyrk Scherff
Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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