FAZ plus ArtikelNiedrige Mehrwertsteuer

Schnäppchenjäger müssen sich beeilen

Von Mark Fehr
Aktualisiert am 07.10.2020
 - 14:33
Weile statt Eile: Werden Handwerker erst im kommenden Jahr fertig, zahlt der Auftraggeber die höhere Mehrwertsteuer.
Vom 1. Januar an gilt wieder die höhere Mehrwertsteuer. Das wirkt sich nicht nur im Supermarkt aus, sondern auch in größeren Dimensionen. Worauf Kunden jetzt achten sollten, wenn sie etwas Teures kaufen oder Handwerker bestellen.

Das Corona-Jahr 2020 endet erst in drei Monaten, doch wer für größere Anschaffungen noch in den Genuss der von 19 auf 16 Prozent reduzierten Mehrwertsteuer kommen will, sollte sich beeilen. Vom 1. Januar an gelten wieder die höheren Sätze. Das kann teuer werden, denn wertvolle Waren wie Autos, Schmuck oder Luxusuhren kann man in der Regel nicht sofort beim Händler mitnehmen.

Stattdessen ist nach der Bestellung erst mal Warten auf die Lieferung oder die Fertigstellung angesagt. Je länger das dauert, desto größer wird die Gefahr, dass Kunden wieder die volle Mehrwertsteuer auf den Nettopreis zahlen müssen. Das kann auch im Fall von Handwerkeraufträgen passieren, die sich über den Jahreswechsel hinziehen.

Testen Sie unsere Angebote.
Jetzt weiterlesen

Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

F.A.Z. PLUS:

  Sonntagszeitung plus

Diesen und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+

Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Fehr, Mark
Mark Fehr
Redakteur in der Wirtschaft.
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot