FAZ plus ArtikelEnergiekrise

Wer verdient an den explodierenden Heizöl-Preisen?

Von Christian Siedenbiedel
12.08.2022
, 15:52
Heizöl
Während der Ölpreis mittlerweile wieder auf „Vorkriegsniveau“ gesunken ist, explodiert der Preis für Heizöl gerade – und das mitten im Sommer. Woran liegt das?
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Eigentlich ist Öl gerade verlockend billig. Oder was man halt in Zeiten wie diesen billig nennt. Auf etwa 100 Dollar je Fass ist der Rohölpreis der Nordseesorte Brent gefallen. Noch im Juni hatte er bei mehr als 120 Dollar gelegen, im März sogar bei 130 Dollar. Ölhändler nennen vor allem Rezessionssorgen als Grund dafür, dass Öl wieder auf ein Preisniveau gesunken ist, das man „Vorkriegspreise“ nennen könnte, weil es etwa Werten aus dem Februar entspricht.

Kein Wunder, dass kostenbewusste Verbraucher auf die Idee kommen, jetzt, mitten im Sommer, da man die Hitze zum Teil kaum aushalten kann, Heizöl zu ordern. Schließlich weiß man nicht, ob der Ölpreis zum Winter nicht doch wieder steigt – gerade wenn das Gas aus Russland knapp wird, könnte es ja auch Auswirkungen auf den Ölpreis geben. Die Anbieter von Heizlüftern berichten ja auch trotz Außentemperaturen von mehr als 30 Grad von einer Sonderkonjunktur. Er verkaufe zumindest gefühlt mehr Heizlüfter als Ventilatoren, sagt ein Verkäufer bei Mediamarkt.

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Christian Siedenbiedel - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Christian Siedenbiedel
Redakteur in der Wirtschaft.
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