FAZ plus ArtikelKunstmarkt in der Krise

Die Jungen kaufen noch

Von Kerstin Papon
Aktualisiert am 03.10.2020
 - 17:28
Umgewöhnung: Vielen Kunstsammlern bleibt momentan der Weg in die Galerie verwehrt – das Internet ist eine Alternative.
Wegen Corona wurden Messen und Auktionen verschoben oder ganz abgesagt, Galerien geschlossen. Sammler blieben fern. Doch es gibt auch in diesem Jahr gute Nachrichten.

Beim Gedanken an Kunst kommen in Zeiten von Corona so manchem Kunstliebhaber die zahlreichen zur Eindämmung der Pandemie im Frühjahr geschlossenen Museen in den Sinn. Nicht wenige Ausstellungshallen versuchten mit virtuellen Aktionen via Internet zumindest etwas Ausgleich zu schaffen, wie das Museum of Modern Art in New York. Nach rund einem halben Jahr Pause hat das „Moma“ seit Ende August unter strengen Auflagen wieder geöffnet – mit um etwa drei Viertel verringerten Einlasskapazitäten. Einige Museen wagten diesen Schritt früher, andere folgen nach und nach.

Auch auf dem Markt für Kunst hat die Corona-Krise tiefe Spuren hinterlassen. Veranstaltungen wie die Art Basel, die führende Messe der Welt für moderne und zeitgenössische Kunst, in Hongkong wurde abgesagt sowie ein dort geplantes Kunstfestival. Die großen Auktionshäuser Christie’s, Sotheby’s oder Bonhams mussten Auktionen verschieben, an andere Orte oder ins Internet verlegen. Auch viele Galerien waren betroffen, die wie andere Geschäfte während des „Lockdown“ nicht öffnen durften.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Papon, Kerstin
Kerstin Papon
Redakteurin in der Wirtschaft.
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