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Was der starke Euro billiger macht

Von Christian Siedenbiedel
04.09.2020
, 06:18
Verbraucher profitieren vom hohen Wechselkurs des Euros gegenüber dem Dollar. Für Benzin und Heizöl zahlen sie weniger. Auch beim Online-Kauf im Dollarraum können Käufer Schnäppchen machen.

Der Euro ist gegenüber dem Dollar im Moment stark wie lange nicht mehr: Von 1,12 Euro ist der Wechselkurs innerhalb weniger Monate auf knapp 1,20 Euro je Dollar gestiegen. Was europäischen Exportunternehmen, die Güter in den Dollarraum liefern, eher Schwierigkeiten bereitet, ist gut für die Verbraucher in Deutschland: Viele importierte Waren aus dem Dollarraum sind derzeit ungewöhnlich günstig. Neben der Mehrwertsteuersenkung ist das ein wichtiger Grund, warum die Inflation in Deutschland so niedrig ist und die Preise für bestimmte Waren im Durchschnitt sogar fallen.

Beispiel Benzin: Im Monat August ergab sich die ungewöhnliche Situation, dass der Preis für Rohöl auf den Weltmärkten gestiegen ist, in der Spitze von 44 auf 46 Dollar je Barrel (Fass zu 159 Liter). Gleichwohl sind die Spritpreise an Deutschlands Tankstellen gefallen: für Diesel im Schnitt um 0,8 Cent auf 1,0816 Euro, für Super E10 gleichfalls um 0,8 Cent auf 1,2470 Euro je Liter.

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Quelle: F.A.Z.
Christian Siedenbiedel - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Christian Siedenbiedel
Redakteur in der Wirtschaft.
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