FAZ plus ArtikelWege zur eigenen Wohnung

Wie man ohne große Erspar­nis­se zum Eigen­heim kommt

Von Maja Brankovic und Marcus Theurer
07.09.2020
, 06:30
Selbst die Corona-Krise hat den Immobilienboom in Deutschland bisher nicht zum Erliegen gebracht. Nur ist Wohneigentum für viele unbezahlbar, zumindest auf dem klassischen Weg. Wir haben da ein paar Ideen.

Eine eigene Wohnung, das erschien Petra Schwarz immer ein unerreichbarer Traum. Schließlich lebt sie in London, der Stadt mit den außerirdischen Immobilienpreisen. Elf Jahre lang wohnte Schwarz deshalb in einer Wohngemeinschaft zur Miete, was in London auch für Berufstätige aus der Mittelschicht aus Kostengründen keineswegs ungewöhnlich ist. Für Petra Schwarz, die eigentlich anders heißt, ist das WG-Leben inzwischen aber Vergangenheit: Seit anderthalb Jahren hat die Mitvierzigerin ihre eigene kleine Zwei-Zimmer-Wohnung. Und das in einem Neubau im zentral gelegenen Stadtbezirk Southwark.

Das Besondere daran: Schwarz ist Mieterin und Eigentümerin zugleich. 30 Prozent der Wohnung gehören ihr, der Rest einer kommunalen Wohnungsbaugesellschaft. Sie zahlt Miete und Hypothek parallel und jeweils anteilig. „Shared ownership“ heißt dieses Modell in Großbritannien. Die Idee dahinter: Wer sich keine komplette Eigentumswohnung leisten kann, dem wird zumindest ermöglicht, einen Teil davon zu erwerben.

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Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Brankovic, Maja
Maja Brankovic
Redakteurin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, zuständig für „Der Volkswirt“.
Marcus Theurer - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Marcus Theurer
Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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