FAZ plus ArtikelGeldpolitik der EZB

Treiben die Niedrigzinsen die Mieten in die Höhe?

Von Christian Siedenbiedel
12.12.2019
, 10:48
Die Debatte um die unerwünschten Nebenfolgen der ultralockeren Geldpolitik nimmt Fahrt auf – schließlich ist Wohnen in Deutschland ziemlich teuer geworden. Nun ist auch die Bundesbank involviert.

Die Debatte um die unerwünschten Nebenfolgen der ultralockeren Geldpolitik hat in jüngster Zeit an Fahrt aufgenommen. Die neue Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, die am heutigen Donnerstag zum ersten Mal im neuen Amt eine Zinssitzung leitet, wird sich damit auseinandersetzen müssen. Ein Thema, über das in diesem Zusammenhang diskutiert wird, sind auch die Auswirkungen der niedrigen Zinsen auf den Immobilienmarkt.

Allein im vergangenen Jahr haben die Immobilienpreise im Schnitt noch mal um 8 Prozent zugelegt. Zwar sind die Ursachen für den Immobilienpreisanstieg ebenso vielfältig wie die Ursachen für die niedrigen Zinsen selbst. Trotzdem gilt es als relativ sicher, dass die Niedrigzinsen die Immobilienpreise zusätzlich angeheizt haben. Die Deutsche Bundesbank hat vor einiger Zeit einmal abgeschätzt, dass etwa 20 Prozent des Immobilienpreisanstiegs auf das Konto der niedrigen Zinsen gingen.

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Quelle: F.A.Z.
Christian Siedenbiedel - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Christian Siedenbiedel
Redakteur in der Wirtschaft.
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