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Wer kaum Vermögen hat, zahlt drei Mal höhere Zinsen

Von Kerstin Papon
11.10.2020
, 10:19
Die Lust der Deutschen am Eigenheim ist ungebrochen. Sie leihen sich dafür immer mehr Geld. Wegen der Corona-Krise müssen Banken sich aber gegen Ausfallrisiken wappnen, was vor allem Schuldner mit wenig Eigenkapital zu spüren bekommen.

Das Interesse der Deutschen an den eigenen vier Wänden scheint trotz Corona ungebrochen. Die Höhe aufgenommener Hypothekenkredite steigt, was zumindest teilweise ein Spiegel der Lage am Immobilienmarkt ist. Das Zinsumfeld für künftige Eigenheimbesitzer ist nach wie vor günstig. Nach einer kurzen Phase mit leicht höheren Darlehenszinsen sind diese wieder ähnlich niedrig wie während des historischen Tiefs im März.

Dabei sind die Deutschen sogar bereit, so viel Geld für ihr Eigenheim aufzunehmen wie nie zuvor. Dies ergeben Daten des Finanzdienstleisters Dr. Klein. Im September betrug die durchschnittliche Darlehenssumme etwa 292.000 Euro nach 290.000 Euro im August – ein Höchstwert. Diese Daten basieren auf etwa 35.000 Transaktionen über zusammen etwa 6 Milliarden Euro im Monat.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Papon, Kerstin
Kerstin Papon
Redakteurin in der Wirtschaft.
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