FAZ plus ArtikelPreisdifferenzen beim Kauf

Ein Neubau oder doch lieber etwas Älteres?

Von Kerstin Papon
09.08.2019
, 07:42
Eine neue Wohnung hat gegenüber einer gebrauchten viele Vorteile. Doch sie kostet häufig viel mehr. Regional gibt es große Unterschiede – und auch Überraschendes.

Möchte man sich eine eigene Wohnung kaufen, dann gilt es vieles zu bedenken. Es geht um die Lage, die Zahl der Zimmer, die Größe und vor allem um den Preis. Dann taucht in der Regel auch rasch die Frage auf, ob es besser ein Neubau oder lieber doch eine ältere Wohnung sein sollte. Beides bietet ganz eigene Vorzüge – und Nachteile. Wird eine Wohnung neu gebaut, dann kann der künftige Eigentümer viele Details häufig noch mitgestalten, wie die Farbe der Kacheln, das Holz des Parketts oder die Zahl und Lage der Steckdosen. Das kann er zwar in der Regel hier weniger als in einem neuen Haus, aber immerhin mehr als in einer schon älteren Wohnung. Auch dort lässt sich zwar vieles durch Renovierung oder Umbau verändern, doch das kostet. Und es kommt zu dem Kaufpreis noch hinzu.

Viele Neubauwohnungen sind teurer als bestehende Immobilien, und das zum Teil deutlich. Gibt das der eigene Geldbeutel her – trotz der historisch niedrigen Hypothekenzinsen? Eine neue Wohnung oder eine schon gebrauchte Immobilie – was rechnet sich für Käufer in verschiedenen Regionen Deutschlands mit Blick auf den Kaufpreis? Dieser Frage ist die Postbank zusammen mit dem Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut in einer Analyse nachgegangen, die der F.A.Z. exklusiv vorliegt. Die Fachleute haben dabei festgestellt, dass in den sieben größten Städten Deutschlands und ihrem Umland Neubauten zum Teil deutlich teurer als Bestandsimmobilien sind. Gleiches gilt demnach für die Region Leipzig, den Harz und einige Feriengebiete. Untersucht wurden die Immobilienangebote in 401 kreisfreien Städten und Landkreisen. Als Neubauten galten Immobilien, die in den Jahren 2015 und 2018 fertiggestellt wurden.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Papon, Kerstin
Kerstin Papon
Redakteurin in der Wirtschaft.
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