FAZ plus ArtikelTeure Großstädte

Es darf auch mal der Vorort sein

Von Dyrk Scherff
21.07.2019
, 13:46
Wohnen in der Großstadt ist teuer. Lohnt es sich da, ins Umland zu ziehen? Wir haben das für sechs Ballungsräume ausgerechnet.

Früher hatte man noch eine echte Wahl. Wenn irgendwann die Familiengründung anstand, fragten sich die werdenden Eltern immer die eine Frage: Wollen wir weiter in der Großstadt bleiben, die wir als Jugendliche und Studenten so genossen haben, in der wir uns die Nächte in coolen Clubs um die Ohren gehauen haben? Oder wollen wir mit dem Nachwuchs raus ins Umland, in ein Haus mit Garten, aber doch in der Nähe der Großstadt? Heute stellt sich die Frage zwar manchmal auch noch so, aber oft auch ganz anders: Sind wir gezwungen, ins Umland zu ziehen, wenn wir eine größere Wohnung haben wollen, weil wir sie uns in der Großstadt gar nicht mehr leisten können?

Immer mehr Menschen empfinden dies so. Seit einigen Jahren ziehen mehr Einwohner von der Stadt ins Umland als in umgekehrter Richtung. Die Großstädte wachsen nur deswegen, weil Zuzügler von weiter weg in die Ballungsräume drängen. Viele ziehen nicht in die Vororte, weil sie die so schön finden, sondern aus finanziellen Gründen. Aber lohnt sich das wirklich? Und welche Schwierigkeiten gehen damit einher, wie zum Beispiel lange Pendelzeiten?

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Quelle: F.A.S.
Autorenporträt / Scherff, Dyrk
Dyrk Scherff
Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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