FAZ plus ArtikelMieter und Vermieter streiten

Der Wasserhahn leckt schon wieder

Von Christian Siedenbiedel
14.08.2019
, 17:18
Der Wasserhahn tropft ständig, die Haustür ist kaputt, die Heizung funktioniert nicht: Streiten Mieter und Vermieter in Zeiten von Mietsteigerungen und Wohnungsknappheit eigentlich mehr?

Nicht, dass es früher keinen Streit zwischen Mietern und Vermietern gegeben hätte. Schon immer gab es nette, böse und gleichgültige Vermieter, genauso wie es engagierte, nachlässige oder gleichgültige Mieter gab. Und doch hat sich etwas verändert im Verhältnis zwischen den Menschen mit Häusern und jenen, die darin gegen ein regelmäßiges Entgelt zu leben pflegen. Die Knappheitsverhältnisse haben sich verschoben. Immobilienpreise und Mieten sind stark gestiegen, vor allem in den Großstädten. Grund genug für die Postbank und ihre Tochtergesellschaft BHW, das Meinungsforschungsinstitut Emnid zu beauftragen, Mieter und Vermieter über ihr Auskommen in dieser Situation zu befragen.

Sind die Mieter pflegeleichter geworden, seit eine bezahlbare Wohnung für manche so etwas geworden ist wie ein Sechser im Lotto? Oder haben im Gegenteil die Vermieter das Gefühl, für die höhere Miete auch eine bessere Leistung erbringen zu müssen, also beispielsweise erforderliche Reparaturarbeiten möglichst umgehend erledigen zu lassen?

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Quelle: F.A.Z.
Christian Siedenbiedel - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Christian Siedenbiedel
Redakteur in der Wirtschaft.
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