FAZ plus ArtikelImmobilienplattform Scoperty

Bieten für die Villa

Von Christian Siedenbiedel
12.12.2019
, 07:38
Sie wollen ein Kaufangebot für ein Haus abgeben, das gar nicht zum Verkauf steht? Ein Online-Unternehmen mit ehrgeizigen Zielen macht es möglich. Das sorgt für Unruhe.

Das Schöne am Internet ist, dass es einem immer wieder neue Wege eröffnet, die man bis dahin für unvorstellbar gehalten hat. Wer beim Spazierengehen an einer schönen Immobilie vorbeikommt, mag schon öfter gedacht haben: Das wär doch eigentlich ein angemessenes Zuhause für mich. Die Schwierigkeit in solchen Situationen ist gemeinhin aber, dass gerade die schönsten Häuser meistens nicht zum Verkauf stehen. Zumal man ahnen dürfte, dass das Kaufangebot, das man dafür abgeben könnte, beim bisherigen Eigentümer allenfalls ein müdes Lächeln hervorrufen würde.

Genau aus dieser Schwierigkeit macht ein Internetunternehmen nun ein Geschäftsmodell. Scoperty nennt sich der Online-Marktplatz, der Interessenten und Eigentümer zusammenbringen will. An der Plattform ist immerhin die seriöse Bank ING beteiligt. Der Name leitet sich ab vom italienischen „Scoperta“ für Entdeckung und dem englischen „Property“ für Immobilie. „Interessenten können auf der Plattform auch Eigentümer kontaktieren, deren Immobilien derzeit nicht als Verkaufsobjekte ausgewiesen sind, ihnen einen interessanten Preis vorschlagen und damit eventuell einen Verkauf anstoßen“, sagt Scoperty-Gründer Michael Kasch.

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Quelle: F.A.Z. Woche
Christian Siedenbiedel - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Christian Siedenbiedel
Redakteur in der Wirtschaft.
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