FAZ plus ArtikelDie Vermögensfrage

Den eigenen Abschied gestalten

Von Barbara Brandstetter
10.04.2021
, 11:33
Kaum einer setzt sich gern mit der eigenen Vergänglichkeit auseinander. Doch wer seine Beerdigung schon zu Lebzeiten organisiert und finanziert, kann Streit unter den Hinterbliebenen vermeiden.

Der eigene Tod ist für viele ein Tabuthema. Kaum jemand möchte sich schließlich mit der Endlichkeit seines Daseins beschäftigen und damit, wie und wo er irgendwann einmal bestattet werden möchte. Doch diese Frage nicht zu thematisieren führt dazu, dass Angehörige oft überfordert sind. Oder gar in Streit geraten, weil jeder eine andere Vorstellung hat, wie sich der Verstorbene seine Beerdigung vorgestellt haben könnte.

Allerdings scheint Corona einiges zu verändern. So berichten Anwälte von einem wachsenden Beratungsbedarf zu den Themen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Auch ist laut Bundesverband Deutscher Bestatter seit Corona die Nachfrage nach Bestattungsvorsorgen gestiegen. Wer seinen eigenen Abschied planen möchte, kann seine Vorstellungen Freunden und Familie mitteilen – oder aber eine Bestattungsverfügung verfassen.

Testen Sie unsere Angebote.
Jetzt weiterlesen.

Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

Diese und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+
Quelle: F.A.Z.
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot