FAZ plus ArtikelAltersvorsorge

So macht Sparen wieder Spaß

Von Volker Looman
10.11.2020
, 06:08
Wer mittleren Alters ist und Geld anspart, sollte die Besteuerung der Anlage in den Blick nehmen. Die Möglichkeiten unterscheiden sich in Hinblick auf Steuern und Zinsen oft deutlich. Wer sein Geld clever unterbringt, steht zu Beginn des Ruhestands besser da.

Die Abrundung der Altersvorsorge ist für Anleger, die den Ruhestand am Horizont sehen, aber noch einige Jahre berufstätig sein werden, im Augenblick nicht einfach. Auf der einen Seite sind Menschen, die zwischen 50 und 60 Jahre alt sind, in der glücklichen Lage, ein paar Kohlen mehr auf die Schippe zu legen, doch auf der anderen Seite tauchen bei der Überlegung, wohin mit dem Geld, zahlreiche Fragen auf. Das liegt in der Regel an drei Dingen. Erstens kommen keine Einmalanlagen, sondern nur Sparverträge in Betracht, zweitens sind die Zinsen für sichere Investitionen im Keller, und drittens spielt das Finanzamt eine wichtige Rolle, weil die Verträge höchst unterschiedlich besteuert werden. Die Herausforderungen verdeutlicht folgender Fall.

Ein Steuerberater ist 55 Jahre alt. Der Mann ist verheiratet, und das Ehepaar hat zwei Kinder, die erwachsen sind und ihrer Wege gehen. Vor einem halben Jahr haben die Anleger das letzte Darlehen getilgt. Nun stehen jeden Monat etwa 2000 Euro zur Verfügung. Das Geld soll in die Altersvorsorge fließen. Zunächst sollen die Raten zehn Jahre in einem Topf angesammelt werden. Danach soll die Beute „irgendwie“ verrentet werden.

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Quelle: F.A.Z.
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