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FAZ plus ArtikelAngst vor Wertpapieren?

Immobilie plus Aktien gleich Porsche

Von Volker Looman
 - 14:44
Wenn die Immobilie mit Krediten und Aktien verknüpft wird, springt dabei für Sie ein Sportwagen raus, weiß Finanzexperte Looman.

Wenn es um die Bezahlung vermieteter Immobilien geht, haben die meisten Anleger wenig Angst vor Schulden. Das sieht bei Aktien ganz anders aus. Hier haben die Investoren das Gefühl, sich auf einen Pakt mit dem Teufel einzulassen, wenn sie zu Krediten greifen. Ich kann mir die Sache nur mit der unterschiedlichen Bewertung der beiden Anlageformen erklären. Eine Immobilie gilt als sicher, und 1100 Aktien gelten als unsicher, und über die Verknüpfung der Verträge – also Immobilie plus Kredit und Aktien – wird kaum nachgedacht. Darf ich Ihnen an folgendem Beispiel zeigen, wie hoch die Rendite dieses Trios ist?

Bitte stellen Sie sich einen Anleger vor, der 55 Jahre alt ist und 500.000 Euro auf dem Konto liegen hat. Das Bargeld soll für 15 Jahre angelegt werden, und die erste Wahl ist eine Immobilie, die eine Million Euro kostet. Davon entfallen etwa 300.000 Euro auf das Grundstück, rund 600.000 Euro auf das Gebäude und ungefähr 100.000 Euro auf die Nebenkosten. Der Wert des Objektes soll jedes Jahr um 1 Prozent steigen, so dass die Immobilie in 15 Jahren für rund 1.045.000 Euro verkauft werden kann. Der Ertrag liegt bei 4 Prozent im Jahr beziehungsweise 3000 Euro im Monat, und die Mieten sollen jedes Jahr ebenfalls um 1 Prozent steigen.

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Der Autor ist Finanzanalytiker in Stuttgart.

Quelle: F.A.Z.
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