FAZ plus ArtikelKleinvieh macht auch Mist

Vermögensaufbau lohnt auch mit kleinen Beträgen

Von Martin Hock
05.08.2021
, 05:54
Auch wenn vom Einkommen nicht viel übrig bleibt: Es lohnt sich, etwas anzusparen.
Von nichts kommt nichts. Aber von wenig schon mehr. Damit lässt sich auch Vermögen aufbauen. Es ist eine Frage des Anspruchs.

Wer kein Vermögen hat und auch keines bezahlt bekommt, ist oft versucht, sich in ein unvermeidlich scheinendes Schicksal zu fügen. Bisweilen werden potenzielle Anleger sogar damit verschreckt, dass ihnen gesagt wird, ohne schon eine fünfstellige Summe auf der hohen Kante zu haben, lohne sich der Versuch, Vermögen aufzubauen, eigentlich nicht. Doch wer so argumentiert, unterstellt in letzter Konsequenz implizit, die Vermögenden seien schon immer vermögend gewesen und wer kein Vermögen besitze, der könnte auch nie welches erwerben. Aber es ist ja nicht so, dass die Vermögenden von heute nur die Nachfahren der Fürsten von früher gewesen wären. Irgendwann betrug das Vermögen auch hier in der Regel einmal null.

Dies scheint aber nur zum Teil richtig zu sein. Viele Vermögensberater gehen von ihren eigenen finanziellen Verhältnissen oder denen ihrer üblichen Klienten aus, und da erscheinen 5000 Euro nicht viel Geld. Mancher Rentner aber wäre froh, wenn er zu Beginn seines Ruhestandes über eine solche Summe verfügen könnte. Richtig ist allerdings der Rat, dass zunächst liquide Reserven vorhanden sein müssen. Denn sonst führen unvorhergesehene Ausgaben womöglich zu finanziellen Engpässen und mit dem Vermögensaufbau ist es vorbei, noch bevor er begonnen hat.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Hock, Martin
Martin Hock
Redakteur in der Wirtschaft.
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