FAZ plus ArtikelVermögensaufbau

Darum gehören Anleihen in jedes Depot

Von Markus Frühauf
04.05.2021
, 12:20
Trotz Niedrigzinsen empfiehlt es sich für Anleger, das Depot mit Zinspapieren abzusichern. Die bei Aktien so beliebten ETF gibt es auch für Anleihen. Nur auf die richtige Gewichtung sollte man achten.

Der Aktienmarkt bewegt sich auf Rekordhöhe, die Zinsen für ausfallsichere Staatsanleihen werfen entweder kaum noch Zinserträge ab oder weisen negative Renditen auf. Am Montag gab es am Anleihemarkt eine Verkaufswelle, in der die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe auf ein Zwölfmonatshoch von minus 0,162 Prozent gestiegen ist. Das begründeten Marktteilnehmer mit Hoffnungen auf ein baldiges Ende der Corona-Krise und eine Erholung der Wirtschaft. Damit verbunden sind Inflationssorgen, die schon Anfang des Jahres in Europa und den Vereinigten Staaten die Marktzinsen nach oben getrieben haben. Steigende Renditen sind am Anleihemarkt die Folge fallender Kurse.

Jedoch sollte dies Anleger nicht abschrecken, weil langfristig festverzinsliche Wertpapiere das Wertpapierdepot stabilisieren können, sollten die Aktienkurse in einer Korrektur abstürzen. Die Mittel werden dann bevorzugt in sichere Häfen umgeschichtet, in der Regel in die Anleihen als ausfallsicher geltender Staaten wie zum Beispiel Deutschland. Jedoch ist dieser Zusammenhang in jüngster Zeit durch die Anleihekäufe der Notenbanken abgeschwächt worden.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Frühauf, Markus
Markus Frühauf
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