FAZ plus ArtikelAktive Vermögensverwaltung

Weshalb Sie die Geldanlage selbst in die Hand nehmen sollten

Von Volker Looman
29.09.2020
, 06:23
Niemand weiß, was die Zukunft bringt – auch die Banker nicht.
Die Gestaltung und Verwaltung des Vermögens ist so einfach, dass meistens keine Hilfe nötig ist. An den Gebühren verdienen nur die Banken. Ein Plädoyer für den Mut, das Vermögen selbst zu verwalten.
ANZEIGE

Ende dieser Woche wird bei Ihnen, falls Sie ein Depot besitzen, mal wieder Post von der Bank eintrudeln. Sie muss Ihnen erzählen, egal, ob Sie einen Verwalter haben oder nicht, wie das dritte Quartal gelaufen ist. Es war für Aktionäre die übliche Berg- und Talfahrt. Der Deutsche Aktienindex (Dax) stand am 1. Juli bei 12.261 Punkten. In den folgenden Wochen stieg er auf 13.256 Punkte, und Ende vergangener Woche sank er auf 12.469 Punkte. Das entspricht einem Zuwachs von 1,7 Prozent. Der amerikanische S&P 500 ist im selben Zeitraum um 5,9 Prozent gestiegen, und der chinesische Shanghai Composite hat um 6,4 Prozent zugelegt.

ANZEIGE

Die drei Zahlen zeigen, dass Aktien „unberechenbare“ Anlagen bleiben und die breite Streuung das beste Mittel gegen Schwankungen aller Arten ist. Im Überschwang der Gefühle sollten die Privatleute freilich nicht vergessen, sich mit der Frage zu beschäftigen, ob die aktive Vermögensverwaltung wirklich der wahre Jakob ist, weil die Kosten die einzige Konstante sind, die vom Anleger beeinflusst werden kann.

Testen Sie unser Angebot.
Jetzt weiterlesen.
Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

Diese und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+
Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Looman, Volker
Volker Looman
Freier Autor in der Wirtschaft.
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot
ANZEIGE