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FAZ plus ArtikelVermögensstrukturierung

Einfachheit ist Trumpf

Von Volker Looman
 - 06:33
Natürlich können Sie ihr Vermögen auch strukturieren, indem Sie es in bar aufeinander stapeln. Unser Finanzanalytiker rät Ihnen jedoch zu pragmatischeren Gliederungen.

Es ist guter Brauch, zu Beginn des Jahres Bilanz zu ziehen. In diesem Jahr lasse ich mich sogar zu der Aussage hinreißen: Nie war die Privatbilanz so wichtig wie heute! Das liegt an den Wertsteigerungen der Immobilien und Aktien. Sie haben viele Privatbilanzen gehörig aus dem Gleichgewicht gebracht, und wenn das auch bei Ihnen der Fall ist, dann kann ich Ihnen nur zurufen: Wohlauf, liebe Anleger, greifen Sie zu Bleistift, Papier und Taschenrechner und fangen Sie mit dem Flüssigen an. Wie viel Geld liegt auf den Girokonten und in Geldmarktfonds: 500.000 Euro? Dann sind die Kurswerte der Anleihen und die Rückkaufwerte der Kapitalversicherungen an der Reihe: 300.000 Euro? Bitte vergessen Sie bloß nicht die Barwerte der Rentenansprüche. Monatsrenten von 3000 Euro, die in zehn Jahren beginnen und 20 Jahre ausgezahlt werden, sind stolze 488.000 Euro wert, wenn sie mit 2 Prozent pro Jahr abgezinst werden, und diese halbe Million dürfen Sie in meinen Augen nicht unter den Tisch fallen lassen. Oder haben Sie das Bedürfnis, sich zur Abwechslung einmal, nach allen Regeln der Kunst, arm zu rechnen?

Die Immobilien mögen in der Zwischenzeit zweieinhalb Millionen Euro wert sein, weil das Eigenheim (eine Million Euro) und die fünf Mietwohnungen (1,5 Millionen Euro) in Frankfurt am Main liegen. Die Marktwerte der Aktien sind im vergangenen Jahr von 500.000 auf 600.000 Euro gestiegen? Dann haben Sie erstens Glück gehabt, und zweitens besteht Handlungsbedarf, das Depot auf Vordermann zu bringen. Das Gold könnte zur Zeit vielleicht für 100.000 Euro versilbert werden, und die Schulden liegen bei 488.000 Euro?

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Der Autor ist Finanzanalytiker in Berlin und Dresden

Quelle: F.A.Z.
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