FAZ plus ArtikelReits statt Fonds

Bessere Immobilien für Anleger

Von Hanno Mußler
18.04.2020
, 08:33
Im Vergleich zu offenen Immobilienfonds weisen die in Deutschland weitgehend unbekannten „Reits“ viele Vorteile auf. Sie sind stabiler als die meisten Aktien, zahlen hohe Dividenden, lassen sich jederzeit verkaufen und binden weniger Kapital als ein Eigenheim.

Man sollte sein Anlagevermögen breit streuen. Hinter dieser Regel steht die Idee, dass während des Auf und Abs der Wirtschaftsleistung (Konjunktur) an der Börse mal die eine Anlageklasse und mal eine andere Anlageklasse besser abschneidet. Im Idealfall wird ein Depot, das verschiedene Anlagen enthält, robuster; sein Gesamtwert schwankt weniger, es balanciert Risiken besser aus. In den vergangenen Jahren ist es allerdings schwieriger geworden, die Regel von der Streuung sinnvoll umzusetzen.

Anleihen und Festgeld bei der Bank bilden traditionell die wichtigste Anlageklasse der Deutschen. Aber das so angelegte Geld wirft seit Jahren wenig Zinsen, sprich: Rendite ab. Das gilt jetzt nach dem Börsencrash im März mehr denn je. Gefährlicher aber ist, dass das Kursrisiko von Anleihen im Fall steigender Zinsen nun sehr hoch ist. Was also tun? Alles in Aktien? Auch das wäre nicht klug, wie sich gerade erst wieder gezeigt hat.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Mussler, Hanno
Hanno Mußler
Redakteur in der Wirtschaft.
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