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FAZ plus ArtikelFreistellungsauftrag für 2020

Wie Anleger ihre Steuerfreiheit klug nutzen

Von Mark Fehr
 - 06:06
Damit das Geld weiter gedeihen kann: Wollen Anleger dem Finanzamt nichts schenken, sollten sie ihre Depots und Konten im Januar überprüfen – und einen wichtigen Antrag stellen.

Das Jahr ist noch jung, doch sollten Anleger schon jetzt den Steuerstatus ihrer Depots prüfen und aktualisieren. So lässt sich die Steuerlast etwa auf Dividenden minimieren, die für die bevorstehende Ausschüttungssaison zu erwarten sind. Denn Depotbanken führen grundsätzlich Abgeltungsteuer, Solidaritätszuschlag sowie Kirchensteuer auf Dividenden oder Veräußerungsgewinne ab und schreiben dem Anleger nur den Nettobetrag gut. Auch Fondsgesellschaften ziehen diese Steuern von den Erträgen ihrer Anleger ab. Den „Soli“ müssen Anleger und Sparer auf ihre Kapitalerträge übrigens trotz der groß verkündeten Abschaffung auch künftig noch zahlen.

Jedoch sind Kapitalerträge in Höhe des Sparer-Pauschbetrags steuerfrei. Stellen Anleger online oder per Formular bei ihren Finanzinstituten Freistellungsaufträge, ziehen diese auf Kapitalerträge in Höhe der freigestellten Summe keine Steuern ab. Dividenden, Zinsen oder Veräußerungsgewinne bis zur Höhe des jeweiligen Freistellungsauftrags fließen dann steuerfrei ins Depot.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Fehr, Mark
Mark Fehr
Redakteur in der Wirtschaft.
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