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FAZ plus ArtikelLebensversicherungen

Totgesagte leben immer noch

Von Philipp Krohn
Aktualisiert am 08.02.2020
 - 08:41
Auch nicht totzukriegen: Boris Karloff als Frankensteins Monster im gleichnamigen Film von 1931.
Der Lebensversicherung wurde schon häufig das Ende vorhergesagt. Jetzt gibt es in der Branche einen Wandel – hin zu alternativen Garantiekonzepten. Aber egal wie kompliziert die Produkte werden: Den Deutschen gefallen sie.

In den vergangenen Jahren haben sich die Medien mit Schlagzeilen zur Lebensversicherung überboten. Das beliebte Altersvorsorge-Produkt galt vielen Branchenbeobachtern als siech, die letzten ertragreichen Jahre wurden ausgerufen. Und natürlich haben auch Kunden Abstriche machen müssen, nachdem die seit Jahrzehnten fallenden Kapitalmarktzinsen nach der Finanzkrise von 2008 an in den Tiefflug gegangen sind. Wer seine Kalkulation für den Ruhestand auf Prognoserechnungen aufgebaut hat, musste durch die sinkenden Erträge schwer enttäuscht werden.

Doch unter Berücksichtigung der Inflationsrate bieten die Lebensversicherer mit einer Überschussbeteiligung von durchschnittlich mehr als 2 Prozent immer noch eine reale Rendite. Zuletzt vermeldete die Branche sogar eine Nettoverzinsung der eigenen Kapitalanlage von 3,8 Prozent. Das heißt, durch eine Diversifikation der Kapitalanlage von Staatspapieren hin zu Unternehmensanleihen, Aktien und illiquideren Anlageformen verdienen die Anbieter mit den Kundenbeiträgen weit oberhalb des Nullzinsniveaus. Natürlich waren Lebensversicherungen mit dem hohen Verwaltungs- und Vertriebsaufwand immer schon eine teure Geldanlage, aber man kann nicht behaupten, dass die Versicherer durch die Zinskrise in Schockstarre verharren.

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Quelle: F.A.Z.
Philipp Krohn  - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Philipp Krohn
Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Menschen und Wirtschaft“.
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