FAZ plus ArtikelHoher Spread

Regierungskrise lässt Italiens Risiko steigen

Von Markus Frühauf, Frankfurt
14.01.2021
, 20:19
Die Regierungskrise in Italien führt zu erhöhten Renditen und fallenden Kursen der Staatsanleihen. Doch Analysten halte eine Verschärfung der Krise für unwahrscheinlich.

Noch dürfte die Regierungskrise in Italien der Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), Christine Lagarde, keine schlaflosen Nächte bereiten. Denn die Risikoaufschläge Italiens liegen am Anleihemarkt noch weit entfernt von dem Niveau, das Schlimmstes befürchten lässt.

Doch ist die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihe des Landes am Donnerstag in Reaktion auf das Platzen der Regierungskoalition von Ministerpräsident Giuseppe Conte spürbar gestiegen, und zwar um 0,05 Prozentpunkte auf 0,65 Prozent. Am Anleihemarkt ist das mit entsprechenden Kursverlusten der Schuldtitel verbunden. Angesichts eines Anleihemarkts, auf dem die EZB mit ihren Käufen die Grundrichtung vorgibt und darauf achtet, dass die hochverschuldeten Länder Südeuropas einen günstigen Marktzugang haben, ist der Anstieg bemerkenswert.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Frühauf, Markus
Markus Frühauf
Redakteur in der Wirtschaft.
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