<iframe title="GTM" src="https://www.googletagmanager.com/ns.html?id=GTM-WBPR4W&gtm_auth=3wMU78FaVR9TNKtaXLbV8Q&gtm_preview=env-23&gtm_cookies_win=x" height="0" width="0" style="display:none;visibility:hidden"></iframe>
Zins-Kommentar

Banken verdienen Milliarden

EIN KOMMENTAR Von Gerald Braunberger
 - 17:39

Es gibt eine große europäische Bank, die aktuell über ein sehr schlechtes Umfeld in ihrem Kapitalmarktgeschäft berichtet. Sieben Quartale in Folge hat diese Bank Rückgänge in ihrem Anleihehandel zu verzeichnen, und im vergangenen Jahr kamen Einbrüche im Aktienhandel und im Handel mit Derivativen, also am Terminmarkt gehandelten Finanzprodukten, hinzu.

Die Bank berichtet von einer trüben Stimmung an den Kapitalmärkten und hat daher beschlossen, ihre Kosten noch stärker zu senken als ohnehin geplant. Betroffen von diesen Kürzungen wird vor allem das Investmentbanking sein.

Diese Nachrichten könnten von der Deutschen Bank stammen, aber tatsächlich stammen sie von der französischen Großbank BNP Paribas, die trotz des widrigen Umfelds für das Geschäftsjahr 2018 einen Gewinn von sage und schreibe 7,5 Milliarden Euro ausweist.

In den Tagen zuvor hatte die spanische Großbank BBVA einen Gewinn von 5,3 Milliarden Euro veröffentlicht und die italienische Großbank Intesa einen Gewinn von 4 Milliarden Euro. Man kann als europäische Bank über Niedrigzins und Regulierung klagen – und doch Milliarden verdienen.

Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Braunberger, Gerald
Gerald Braunberger
Herausgeber.
  Zur Startseite