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Börsen-Apps sind kein Computerspiel

Von Christoph Scherbaum
11.06.2021
, 11:00
Alles nur ein Spiel?: Die Gamestop-Aktie wurde jüngst zum Spielball von Smartphone-Zockern
Der Hype um sogenannte Meme-Aktien, die über Soziale Netzwerke den Kurs innerhalb weniger Tage vervielfachen, treibt neue Blüten. Privatanleger machen damit auf Dauer äußerst selten schnelles Geld. Wie es besser geht, erklärt unser Börsenkolumnist.
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Seit dem Börsenhype 1999/2000 gibt es für mich eine Regel: Sobald die Bild-Zeitung über einzelne Aktien schreibt, ist Vorsicht angesagt. In dieser Woche war dies wieder einmal der Fall. Es ging um Windeln.de – einen ins Trudeln geratenen Versandhändler für Baby- und Kinderartikel.

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Dessen Aktie war durch absurde Kurssprünge aufgefallen und das auch noch ohne konkrete Nachrichten. War die Aktie seit April 2020 von 6,80 Euro auf ein Rekordtief von 52 Cents eingebrochen, so schoss zuletzt der Kurs vollkommen unerwartet innerhalb weniger Tage auf ein Zweijahreshoch von 6,92 Euro in die Höhe. Später sackte die Aktie aber wieder bis knapp unter die Vier-Euro-Marke ab.

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Quelle: FAZ.NET
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