FAZ plus ArtikelBerufsunfähigkeitsversicherung

Was, wenn Sie nicht mehr arbeiten können?

Von Volker Looman
20.04.2021
, 06:06
Die Berufsunfähigkeit ist ein Risiko, das Sie nicht weglächeln sollten. Doch selbst wer eine Versicherung für diesen Fall einplant, denkt dabei oft viel zu kurz.

Die finanzielle Absicherung bei Berufsunfähigkeit, da verrate ich Ihnen nichts Neues, ist eine verzwickte Angelegenheit. Auf der einen Seite ist es sinnvoll, dieses Risiko abzusichern, doch auf der anderen Seite ist der Abschluss einer Rente bei Berufsunfähigkeit nur die halbe Miete, wie Sie bald sehen werden. Im Mittelpunkt des heutigen Falles steht ein 32 Jahre alter Anwalt. Er arbeitet in einer Großkanzlei, ist Single in festen Händen, und beide Sachverhalte sind nicht in Stein gemeißelt. Der Mann möchte Kinder, und er will (s)eine eigene Kanzlei. Das monatliche Bruttogehalt beträgt 6000 Euro. Davon bleiben nach Abzug der Sozialabgaben und Steuern rund 3600 Euro übrig.

Das sind in meinen Augen gute Voraussetzungen, die Träume im Laufe der Zeit umzusetzen, doch der Teufel ist ein Eichhörnchen. Weder für den Arbeitsplatz noch für die Gesundheit gibt es irgendwelche Garantien, so dass es auf der Hand liegt, die beiden Gefahren mit Hilfe von Versicherungen zu mildern. Das monatliche Arbeitslosengeld beträgt etwa 2000 Euro und wird in der Regel ein Jahr lang bezahlt. Die Zahlung der staatlichen Rente bei Erwerbsminderung setzt voraus, mindestens fünf Jahre versichert zu sein und in dieser Zeit wenigstens 36 Pflichtbeiträge in die Rentenkasse eingezahlt zu haben. Die beiden Voraussetzungen sind im vorliegenden Fall nicht erfüllt, so dass der Abschluss einer Rente bei Berufsunfähigkeit überlegenswert ist.

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