FAZ plus ArtikelKosten bei Geldanlagen

Warum Sie Ihr Geld selbst verwalten sollten

Von Volker Looman
14.09.2021
, 08:59
Geldanlage ist kein Hexenwerk – wenn man einen guten Plan hat.
Was darf Unterstützung beim Anlegen kosten? Mancher Berater lässt sich das Händchenhalten bei ängstlichen Kunden vergolden. Dabei braucht es nur einen Plan und ein bisschen Mut, um selbst aktiv zu werden.

In der vergangenen Woche ist mal wieder ein „netter Fall“ auf meinem Schreibtisch gelandet. Da hat mir ein 63 Jahre alter Anleger aus dem Schwäbischen geschrieben, ich müsse ihn unbedingt bei der finanziellen Gestaltung seines Ruhestandes unterstützen. Höflich wie ich bin, habe ich zum Telefonhörer gegriffen, um mich nach den Ursachen für den „Hilferuf“ zu erkundigen. Der angestellte Arzt hat weder Frau(en) noch Kind(er). Stattdessen hat er mithilfe von zwei Vermögensverwaltern etwa 950.000 Euro in einem Aktiendepot angesammelt.

Volker Looman
Volker Looman Bild: Oliver Sebel

Was müssen Sie noch wissen? Ach ja, der Mann wohnt in einer lastenfreien Eigentumswohnung, die rund 500.000 Euro wert ist. Und er würde eine lebenslange Rente von 2000 Euro bekommen, wenn er den Kittel morgen an den Nagel hängt. Das sei ihm aber zu wenig, erzählte mir der Mediziner, er brauche schon 5000 Euro im Monat, wisse aber halt nicht, wie er das Geld auftreiben solle. Was sagen Sie dazu, liebe Leser? Bitte zerbrechen Sie sich jetzt nicht den Kopf, ob monatliche Renten von 5000 Euro „notwendig“ oder „übertrieben“ sind, sondern liefern Sie sachdienliche Hinweise, wie dem Mann geholfen werden kann.

Testen Sie unser Angebot.
Jetzt weiterlesen.

Testen Sie unsere Angebote.
F.A.Z. PLUS:

  FAZ.NET komplett

: Aktion

Diese und viele weitere Artikel lesen Sie exklusiv mit F+
Quelle: F.A.Z.
Kopie von FAZ Logo Platzhalter
Volker Looman
Freier Autor in der Wirtschaft.
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot