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Am Anleihemarkt bleiben wenige Optionen

Von Markus Frühauf
06.12.2021
, 10:37
Nebel in Frankfurt: Die Aussicht vom EZB-Turm wird auch wegen der Inflationsgefahren getrübt.
Wer am Rentenmarkt kein Geld verlieren möchte, hat es dieser Tage schwer: Sichere Anleihen erzielen negative Renditen und Anleihe-ETF bergen entscheidende Nachteile. Einige interessante Papiere gibt es dennoch.
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Nach der Rekordjagd an den Aktienmärkten wachsen unter den Anlegern die Zweifel, dass es auch im kommenden Jahr so gut weiterlaufen wird. Das Bedürfnis, einen Teil seiner Kursgewinne zu realisieren und in einer sicheren Anlage zu parken, nimmt zu. Der Blick richtet sich dann auf den Anleihemarkt, der in normalen Zeiten die Alternative zu den größeren Kursschwankungen ausgesetzten Aktien darstellt. Doch dieser sichere Hafen ist durch die extrem expansive Geldpolitik der Notenbanken mit ihren Anleihekaufprogrammen und negativen Zinsen für Privatanleger unattraktiv geworden.

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Erträge sind mit qualitativ hochwertigen Anleihen wie zum Beispiel denen des deutschen Staats nicht zu erzielen, vielmehr gehen die Anleger damit bewusst einen Verlust ein, weil sie am Ende weniger zurückbekommen, als sie anfangs dafür zahlen. Auch bei Anleihen müssen die Anleger zu Risiken bereit sein. Und diese können sehr hoch sein, sollte sich die Inflation als hartnäckig erweisen und eine Zinswende einläuten.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Frühauf, Markus
Markus Frühauf
Redakteur in der Wirtschaft.
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