FAZ plus ArtikelBriefkastenfirma einrichten

Mit wenigen Klicks ins Steuerparadies

Von Sophie Neukam
16.10.2021
, 14:32
Einer ist noch zu haben.
Briefkastenfirmen haftet etwas Zwielichtiges an. Doch sie zu gründen ist erstaunlich einfach – und auch legal. Doch macht das überhaupt Sinn, wenn man nichts Illegales vorhat?
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Es sind nur wenige Mausklicks, und Google spuckt eine Vielzahl an Anbietern aus. Mit Palmen, blauem Meer und imposanten Wolkenkratzern wird für die Gründung von Briefkastenfirmen auf der ganzen Welt geworben. Dabei lockt ein Anbieter mit dem Slogan: „Google und andere internationale Gesellschaften haben sich etwas dabei gedacht, als sie ihren europäischen Firmensitz nach Irland gelegt haben“, ein anderer preist die ,,flexibelsten Wirtschaftsgesetze“ im amerikanischen Delaware an.

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Wie aber kommt der Kunde nun zu seiner eigenen kleinen Firma im Ausland, oft auch Offshore-Gesellschaft genannt? Um das herauszufinden, ist es eine Option, den erstbesten Anbieter auszuwählen, den die Suchmaschine vorschlägt. So gelangt man zur ems Unternehmensberatung, die sich selbst als ,,führender Anbieter im deutschsprachigen Raum“ für die Neugründung und Verwaltung von Firmen im In- und Ausland bezeichnet. Hier kann der Gründungswillige zuerst aus einer Reihe von Ländern das künftige Firmendomizil wählen. Von Dubai über Bulgarien und die Seychellen ist alles dabei. Wer sich auf den Branchenklassiker Panama gefreut hatte, wird hier nicht fündig.

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Quelle: F.A.S.
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