FAZ plus ArtikelWirecard-Pleite

Ein Hoch auf die Spekulanten

Von Patrick Bernau
28.06.2020
, 20:36
Crispin Odey wettete auf den Brexit  und gegen Wirecard.
Geld verdienen mit der Misere anderer? Das klingt unmoralisch. Doch der Skandal um Wirecard zeigt: Wir brauchen die Leerverkäufer.
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Nach der Wirecard-Pleite ist es höchste Zeit, eine Gruppe von Menschen zu loben, die in der Öffentlichkeit normalerweise nicht gut wegkommt: die Leerverkäufer. Diejenigen Hedgefonds-Manager, die auf sinkende Kurse spekulieren. Die Unternehmen das Leben schwermachen.

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Richtig beliebt waren sie noch nie. Als sie sich im vergangenen Jahr mit Wirecard beschäftigten, wurde ihnen – wie so oft – das weitere Geschäft verboten. Eine „ernstzunehmende Bedrohung für das Marktvertrauen in Deutschland“ fürchteten die Finanzaufseher im Februar 2019 und erließen ein Leerverkaufsverbot für die Aktie von Wirecard: ein Verbot, auf sinkende Kurse zu spekulieren.

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Der Text wurde geändert, um deutlich zu machen, dass nicht Michael Burry Teams durch Amerika geschickt hat, sondern Konkurrenten von ihm.

Quelle: F.A.S.
Patrick Bernau  - Portraitaufnahme für das Blaue Buch "Die Redaktion stellt sich vor" der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
Patrick Bernau
Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
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