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Tel Avivs Busbahnhof

Schmuddelig und doch nicht seelenlos

 - 07:26
Mitglieder des Mystorin Theatre Ensemble spielen eine Performance namens „Seven“, welche auf alle sieben Stockwerke des Busbahnhofes Bezug nimmt.zur Bildergalerie

Wer in Israel mit dem Bus übers Land fährt, kommt oft nicht daran vorbei, in Tel Aviv aus- oder umzusteigen. Im Busbahnhof der Stadt findet man sich in einem Betonkoloss wieder, dessen Gänge einem Labyrinth gleichen.

1993 unter vielen Hoffnungen eröffnet, verkam das „Ungetüm“, wie es heute von den Anwohnern genannt wird, aber mehr und mehr. Viele der Läden schlossen schnell wieder und so erinnern die Flure in dem siebenstöckigen Gebäude an eine verlassene Mall im amerikanischen mittleren Westen.

Die Busse fahren hier immer noch ab, nur das Leben im Gebäude hat sich geändert. „Es liegt etwas Magisches in der Luft. Der Busbahnhof erinnert mich an einen dunklen, urbanen Wald“, sagt beispielsweise Stav Pinto, eine Künstlerin, die hier regelmäßig übt und auftritt. Dana Forer, Mitglied der Mystorin Theatergruppe, beschreibt den Ort als Spielwiese der Vorstellungskraft. „Ich spüre Freude und pure Kreativität, wenn wir die dunklen Ecken des Busbahnhofs mit unseren Aufführungen erhellen.“

Die Reuters-Fotografin Corinna Kern ist eingetaucht in das Gebäude und hat in ihren Fotos eine Parallelwelt mitten in der israelischen Hauptstadt dokumentiert.

Quelle: F.A.Z. / Reuters
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