Deutschland

Starke Regenfälle führen zu Überflutungen

29.05.2013
, 14:25
Ein großes Tiefdruckgebiet hat sich über Europa festgesetzt. Einige Regionen Deutschlands sind bereits überflutet. Im Süden Niedersachsens mussten Straßen und Schienen gesperrt werden. Noch bis Anfang nächster Woche soll es weiter regnen.
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Nach starken Gewittern hat die Feuerwehr auch am Mittwoch vielerorts in Deutschland gegen wachsende Fluten zu kämpfen. Das Hochwasser legte zunehmend den Verkehr lahm. Besonders brenzlig war die Lage im niedersächsischen Sarstedt. Auch in Teilen Hessens und Bayerns nahm die Hochwassergefahr zu. Bis Anfang nächster Woche ist - außer im Norden - weiterhin mit viel Regen zu rechnen.

Im Sarstedt standen am Mittwoch mehrere hundert Keller unter Wasser, Kanäle drohten die Straßen zu überschwemmen. Rund 200 Einsatzkräfte kämpften mit tausenden Sandsäcken und Pumpen gegen die Wassermassen. Zwei Grundschulen blieben geschlossen, etwa 700 Schüler konnten zu Hause bleiben. Die Helfer hatten alle Hände voll zu tun, um den Wasserpegel der randvollen Kanäle zu senken. „Wenn wir die Kanäle nicht abpumpen, wird die komplette Innenstadt überflutet“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. „Die Bevölkerung kann sich mit Sandsäcken eindecken und muss sich selber helfen.“

Wegen Überflutung war auch die Standspur der Autobahn 7 bei Laatzen nahe Hannover in Richtung Süden gesperrt, wie ein Sprecher der Autobahnpolizei sagte. Bei weiteren Regenfällen müsse auch die Fahrbahn gesperrt werden. Weil einige Bahnübergänge auf der Strecke zwischen Hildesheim und Braunschweig überschwemmt waren, wurde die ICE-Bahnstrecke vom frühen Morgen bis zum Mittag gesperrt.

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Auch in Hessen ließ der tagelange Dauerregen die Wasserstände vieler Flüsse weiter steigen. Besonders in Nordhessen kam es zu Überschwemmungen, wie es vom Landesamt für Umwelt und Geologie in Wiesbaden hieß. „Für die Werra gilt überwiegend Meldestufe zwei, so dass Keller und ufernahe Grundstücke gefährdet sind.“ Die Wasserstände der Fulda sanken den Angaben zufolge dagegen.

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Für die kommenden Tage rechnet der Deutschen Wetterdienst mit viel Regen. „Unwetterartige Niederschlagsmengen können nicht ausgeschlossen werden“, sagte Meteorologe Thomas Ruppert vom DWD in Offenbach. Das gelte vor allem für den Süden und die Mitte Deutschlands. Im Norden ist ab Freitag mehr Sonnenschein möglich. Richtige Besserung ist dann ab Sonntag in Sicht. Und ab Montag deutet sich sogar Schönwetter mit bis zu 22 Grad an.

Quelle: DPA
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