Zurück zur Natur

Das Wunder Wald

Von Michael Graupner
29.10.2015
, 12:56
In allen Wipfel spürest du den Hauch: Der Forst Hümmel ist ein Ort der Ruhe.
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Die Deutschen erobern sich ihren ewigen Sehnsuchtsort zurück: Sie meditieren im Wald, umarmen Bäume, machen ein Wald-Buch zum Bestseller. Warum gerade jetzt?
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Dieser Wald kann kein glücklicher sein: Kahle, abgebrochene Fichtenstämme umschließen seine Fläche, daneben trostlose, gelbe Buchen. Am wolkenlosen Himmel setzen Flugzeuge zum Landeanflug an. Sieben erwachsene Menschen säumen den Weg. Sehr langsam und schweigend setzen sie hintereinander ein Bein vor das andere, wie Kraniche stolzieren sie den Pfad entlang. Spüren solle man den Waldboden, hatte Meditationslehrerin Cornelia Behr vorgegeben, sich mit seinen Füßen nur auf den Untergrund konzentrieren, alles um sich herum ausschalten. Zwei Radfahrer kreuzen die Gruppe. Der vordere klingelt, doch niemand macht ihm Platz. Kopfschüttelnd steigen beide ab, murmeln unverständlich etwas vor sich hin und schieben ihre Räder durch das dichte Laub.

Wald tut gut

Zum ersten Mal richtet Cornelia Behrs diesen „meditativen Waldspaziergang“ aus. Unweit der hessischen Stadt Rüsselsheim will sie den Menschen beibringen, dass ihnen „der Wald guttut“. In Zeiten „unserer gestressten Gesellschaft“ gelte es ein „positives Gefühl für den Wald“ zu entwickeln.

Mit dieser Auffassung ist Cornelia Behr nicht allein. Es ist ein eigenartiger Trend, der den Wald derzeit umgibt: Die Deutschen treffen sich hier zum Meditieren, umarmen gemeinsam Bäume, machen Survivaltrainings, halten sogar Managerseminare ab. Die seit zwanzig Jahren existierenden Waldkindergärten erfahren immer größere Beliebtheit, bei Hamburg gibt es seit letztem Jahr einen „Yoga-Wald“. Im Mai hat der Verlag Gruner + Jahr ein neues Naturmagazin herausgebracht, benannt nach dem Klassiker des amerikanischen Schriftstellers Henry David Thoreau: „Walden“. Es scheint fast so, als würden die Deutschen ihren ewigen Sehnsuchtsort neu entdecken. Warum aber gerade jetzt?

Jemand, der das wissen muss, ist Peter Wohlleben. Der Förster aus dem kleinen Ort Hümmel in der Eifel hat so etwas wie eine Fibel des Waldes geschrieben. Sein Buch über „Das geheime Leben der Bäume“ gehört seit Mai ununterbrochen zu den Sachbuch-Bestsellern. In seiner „Liebeserklärung an den Wald“ fördert er Erstaunliches zutage: Bäume, so Wohlleben, lebten miteinander in einem Familienverbund, schlössen Freundschaften, unterstützten ihren Nachbarn bei Krankheiten, sie hätten Gefühle, gar ein Gedächtnis. Wenn Wohlleben dann noch berichtet, dass Bäume mit Hilfe eines „Internet des Waldes“, dem „Wood Wide Web“, kommunizieren, weiß man nicht genau, ob man staunen oder den Kopf schütteln soll.

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Das „Wood Wide Web“ verbindet

Der Erfolg des Buches hängt wohl auch mit der Person des Autors zusammen. 1,98 Meter ragt er in die Höhe, trägt eine bequeme Fleecejacke, darunter ein blaues Karo-Hemd. Wohlleben lacht viel. Ohne lange zu überlegen, würde man bei ihm einen Bausparvertrag abschließen.

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Sein Buch sei eine „Übersetzung“, sagt er: „Wissenschaft - Deutsch“. Denn: „Die Geheimnisse des Waldes lassen sich alle mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen belegen.“ Das „Wood Wide Web“ zum Beispiel bestehe aus nichts anderem als Pilzen, die die Bäume unterirdisch miteinander verbinden. Mit Hilfe dieser Pilzleitungen könnten sie Informationen austauschen. All das ist schon seit Jahren bekannt, Wohlleben greift es nur auf und verpackt es in eine einfache, verständliche Sprache. „Die Wissenschaft unterscheidet zwischen Tieren und Pflanzen. Dabei wissen wir von Pflanzen viel zu wenig. Wenn Tiere in Gesellschaft leben, warum sollen Pflanzen es dann nicht auch tun?“

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Bäume kennen Gerechtigkeit

Der Versuch, das Zusammenleben zwischen Bäumen zu vermenschlichen, führt zu einigen erstaunlichen Thesen. So schreibt Wohlleben zum Beispiel, dass Bäume über ein soziales Gerechtigkeitsempfinden verfügten: „Wer viel hat, gibt ab, wer ein armer Schlucker ist, bekommt Hilfslieferungen. Dabei werden einmal mehr Pilze beteiligt, die mit ihrem riesigen Netzwerk wie eine gigantische Umverteilungsmaschine wirken. Das erinnert ein wenig an das Sozialhilfesystem, welches ebenfalls verhindert, dass einzelne Mitglieder unserer Gesellschaft zu tief abstürzen.“

Mit riesigen Forststiefeln schreitet Wohlleben durch seinen Buchenwald, der eigentlich schon längst abgeholzt sein müsste, wie er betont. Als Peter Wohlleben jedoch in den neunziger Jahren nach Hümmel versetzt wurde, änderte er die Bewirtschaftungsart seines Forstreviers, weg von der klassischen Forstwirtschaft hin zu einer ökologisch orientierten: „Wir pflanzen nur Buchen statt Fichten, nutzen Pferde statt Holzerntemaschinen und verzichten auf chemische Mittel.“ Um der ständigen Kritik der Landesforstverwaltung aus dem Weg zu gehen, kündigte er 2006 seine Beamtenstelle, wurde von der Gemeinde Hümmel angestellt und kann seither in seinem Wald walten, wie er will. In der Presse brachte ihm das den Spitznamen des „Förster-Rebellen“ ein.

Ein kleines Waldstück auf einem Feld nahe Beeskow in Brandenburg. Laut Förster Peter Wohlleben gibt es zwischen Bäumen sowohl Familienverbände, als auch Freundschaften.
Ein kleines Waldstück auf einem Feld nahe Beeskow in Brandenburg. Laut Förster Peter Wohlleben gibt es zwischen Bäumen sowohl Familienverbände, als auch Freundschaften. Bild: dpa

Ein Rebell ist Wohlleben nicht, eher ein Missionar, der aber keine Imperative ausspricht und dessen Kritik vor allem an die herkömmliche Forstwirtschaft gerichtet ist: „Der deutsche Wald besteht nur noch aus Plantagen. Es dürfte bei uns eigentlich gar keine Nadelwälder geben, tatsächlich haben wir aber auf über der Hälfte der Flächen Nadelwaldplantagen. Die spickt man mit ein paar Laubbäumen und behauptet, das sei Mischwald.“ Daher versucht Wohlleben in Hümmel möglichst wieder „urwaldähnliche Laubwälder“ anzupflanzen.

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Wo die Jugend mehrere Jahrhunderte dauert

„Plantagen“ ist schon fast zu einem Kampfbegriff Wohllebens geworden. Hier finde das Sozialleben der Bäume nicht mehr statt, die Kommunikation sei eingestellt. Aber wenn in Deutschland doch nur Plantagen existierten, dürfte es das von ihm beschriebene „geheime Leben der Bäume“ hierzulande doch eigentlich gar nicht geben? Lächelnd gesteht er ein, dass dieses nur noch „ganz selten“ in Deutschland vorkomme, in wenigen naturbelassenen Wäldern, auf etwa „einem Promille der Flächen“.

Sein Wald gehört natürlich dazu. Wohlleben weist auf eine nicht einmal eineinhalb Meter hohe Buche. Er zählt an einem Ast kleine Ringe, jeder Ring entspricht einem Jahr, es sind 29. „Dieser kleine Baum hier ist mindestens 100 Jahre alt.“ Es sei diese Langsamkeit, die ihn so sehr an den Bäumen fasziniere, wo allein schon die Jugend mehrere Jahrhunderte dauern kann. „Sie können denen keinen Startschuss geben, sie sind nie fertig.“ Die Bäume stehen damit ganz im Gegensatz zu unserer heutigen Zeit, meint der Förster: „Wir sind darauf getrimmt, immer mehr Rekorde aufzustellen, wir sollen immer älter werden, wir können keinen Gang zurückschalten. Ab und zu ist das Maß aber voll.“

Bei Wohlleben war es das auch. „Völlig verausgabt“ habe er sich bei seinem Einsatz für den Wald, ausgebrannt war er, litt unter Panikattacken. Ein Burnout wurde diagnostiziert, Wohlleben absolvierte eine ambulante Psychotherapie. Der Förster ist überzeugt, auch Bäume können unter Burnout leiden: „Sie verballern manchmal ihre gesamte Energie, um in die Höhe zu wachsen, dann werden sie aber angreifbar und verletzlich.“

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Einfach mal runterkommen

Man könne ja schließlich nicht ständig „120 Prozent“ geben. Genau das versucht Wohlleben nun selbst in Führungen, Seminaren und Kursen Privatwaldeigentümern und Managern beizubringen. Die Kurse finden ähnlichen Anklang wie sein aktuelles Buch. Es sei die „Sehnsucht nach Ursprünglichem“, mutmaßt Wohlleben, die Menschen momentan in den Wald treibe. Vielen fehle die „Bodenhaftung“, und die könnten sie hier schon bei einem einfachen Spaziergang finden.

Auch Monika Grabuschweski möchte einfach mal wieder runterkommen, ihr Leben entrümpeln, heute im Rüsselsheimer Wald. Vor ein paar Tagen wurde sie aus ihrem Beruf entlassen, berichtet Grabuschweski. Nach einer kurzen Einführung in die Meditationslehre will Heilpraktikerin Cornelia Behr mit kleinen Übungen die „Sinne sensibilisieren“, achtsamer solle man mit ihnen umgehen.

Ein vermoderter Baumstumpf in einem Waldstück bei Meyenburg in Niedersachsen.
Ein vermoderter Baumstumpf in einem Waldstück bei Meyenburg in Niedersachsen. Bild: dpa

So laufen die Teilnehmer wie in Zeitlupe einen Waldweg entlang, schließen die Augen, um Kienäpfel zu ertasten oder die Geräusche des Waldes wahrzunehmen. Statt Vogelgezwitscher und wehender Blätter beherrschen aber laute Flugzeuge und eine nahe Landstraße die Kulisse - Entspannung sucht man hier vergeblich. Trotzdem fühlt sich Monika Grabuschweski nach zwei Stunden „viel ruhiger und relaxter“, in Zukunft möchte sie mehr auf sich selbst achten, häufiger in den Wald gehen. Sie gibt aber auch zu: „Ich brauch’ jetzt erst einmal einen Kaffee und eine Zigarette.“

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„Wir dürfen den Wald nicht als Yoga-Matte missbrauchen“

Im Wald meditiert hat Philipp zu Guttenberg noch nicht, gesteht er. Der Präsident der deutschen Waldeigentümer hält auch nicht viel von derlei Aktivitäten: „Wir verklären damit den Wald alleinig zu einem Ort des Friedens, der er aber nicht ist.“ Zu Guttenberg verfügt selbst über einige tausend Hektar Wald in Franken und Österreich, er sei für ihn ein „Erholungsort und Lebensunterhalt zugleich“. Die Auffassung Peter Wohllebens, dass man wieder urwaldähnliche Zustände in Deutschland herstellen müsse, halte er für „schlichtweg gefährlich“. „Aus der Sicherheit der Städte sehnt man sich wieder nach etwas Wildem. Das hat aber mit der Wirklichkeit nichts zu tun.“ Ganz ablehnen könne er diese neue Hinwendung zum Wald jedoch auch nicht, schließlich sei dieser ja „Heimat und naturstiftendes Element“.

Man dürfe aber nicht vergessen, dass Holz eben einer der wichtigsten und vielseitigsten Rohstoffe ist, von dem in Deutschland mehr als 1,2 Millionen Beschäftigte abhängig sind. Zu Guttenberg will daher auch den Wald von seinem „ideologischem Ballast“ befreien: „Jeder möchte einen Holztisch haben, keiner akzeptiert aber, dass dafür auch ein Baum gefällt werden muss.“ Es gelte, Aufklärung schon in der Schule zu betreiben, um den Menschen so früh wie möglich nahezubringen, welche Rolle die Natur für ihn spielen kann. „Wir dürfen den Wald nicht als Yoga-Matte missbrauchen.“

„Die Deutschen brauchen den Wald“ - zu Guttenberg bringt es auf den Punkt. Denn wie keine andere Nation haben sie eine ganz eigene Beziehung zu „ihrem“ Wald. Sie geht auf die Tradition deutscher Dichter und Naturschriftsteller zurück, die Anfang des 19. Jahrhunderts in ihren Werken erstmals so etwas wie ein „Waldbewusstsein“ schufen. Der Schriftsteller Ludwig Tieck kreierte 1797 den Begriff der „Waldeinsamkeit“, der fortan ein Schlüsselbegriff der Romantik wurde. Aber auch schon damals gab es längst keine ursprünglichen Wälder mehr, sondern sorgfältig gestaltete und wirtschaftlich genutzte Waldlandschaften.

Der Enge des urbanen Raumes entfliehen

Und auch damals waren es Stadtbewohner, die der Enge des urbanen Raumes entfliehen wollten und ein romantisches Sehnsuchtsgefühl entwickelten. Diese erste Phase der Waldverklärung war noch weitgehend unpolitisch, man vermittelte sie in Gedichten, Gemälden oder Mythen, doch kurz nach der romantischen Bewegung wurde der Wald als ein nationales Symbol instrumentalisiert. Die Pervertierung des Waldbewusstseins erlangte unter den Nationalsozialisten einen Höhepunkt, als diese aus dem Wald ein seit der Zeit der germanischen Stämme kontinuierliches sinnstiftendes Merkmal konstruierten. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die politische Wald-Symbolisierung dann gestorben, die kulturelle aber blieb.

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Sie besteht bis zur heutigen Zeit. So sei die aktuelle Hinwendung zum Wald auch „wenig überraschend“, konstatiert Albrecht Lehmann, man müsse sie vielmehr als eine „Reaktion auf die gegenwärtigen Krisen in der Welt“ werten. Lehmann ist Kulturanthropologe an der Universität Hamburg und lebt seit seiner Pensionierung im Harz. Für ihn ist der Wald sein persönlicher „Kindheits- und Erinnerungsort“, allein heute Morgen habe er schon mehr als acht Kilo Steinpilze gesammelt.

„Wenn die Welt in eine krisenhafte Beschleunigung eintritt, ist der Wald etwas, das den Deutschen Halt gibt“, glaubt Lehmann. Ob Flüchtlingsströme, weltpolitische Krisen, digitale Revolution: In diesen Zeiten, in denen unsere ganze Hilflosigkeit offenbart werde, sei es ein seit der Romantik „bewährtes Muster der deutschen Kultur“, in den Wald zu gehen. „Es gibt nur zwei Nationalsymbole, auf die die Deutschen stolz sein können: das Meer und der Wald“. Letzterer sei gekennzeichnet durch Stetigkeit und Ruhe, „das scheint mir genau das was die Deutschen derzeit benötigen“.

Wobei Lehmann auch hier wieder die „großstädtische bürgerliche Mittelschicht“ für die eigentlichen Romantiker hält, die Dorfbevölkerung sei alles andere als das und kenne die Natur viel besser. So sei auch das Wissen um den Wald bei den Städtern äußerst gering: „Der Durchschnitts-Deutsche kennt drei Bäume“, schätzt Albrecht Lehmann. „Selbst den Weihnachtsbaum halten viele für eine Tanne, obwohl er normalerweise eine Fichte ist.“

Lebensabschied im Wald

Vielleicht auch deshalb hat das Buch Peter Wohllebens, den Lehmann als „blühenden Romantiker“ bezeichnet, so einen Erfolg. Denn Wissen vermittelt der Förster in jedem Fall.

Der Hammersee im Naturpark Schlaubetal in Brandenburg gehört zu einem 227 Quadratkilometer großen Heide- und Seengebiet.
Der Hammersee im Naturpark Schlaubetal in Brandenburg gehört zu einem 227 Quadratkilometer großen Heide- und Seengebiet. Bild: ZB

Wohlleben tritt an eine ausgewachsene Buche heran. An ihr befinden sich mit einem Nagel angebrachte kleine schwarze Plaketten, zwei Daten lassen sich auf diesen jeweils erkennen. Vor zwölf Jahren führte Peter Wohlleben einen der ersten Bestattungswälder Deutschlands ein, mittlerweile verfügt er über einen zweiten. Gut sieben Prozent der Beisetzungen finden in Deutschland bereits in einem solchen Urnenwald statt, die Tendenz ist steigend. Viele Menschen kommen schon vorher zu ihm und suchen sich einen geeigneten Platz an einem Baum aus, dieser ist dann 99 Jahre für sie reserviert. Auch die Zeremonie kann man selbst gestalten. Vor ein paar Jahren habe eine Gruppe ein Fässchen Kölsch zur Bestattung mitgebracht. Es sei die Naturliebe, die viele Menschen dazu treibe, auch ihren Lebensabschied im Wald zu verbringen, vermutet Wohlleben. Auf einem Friedhof fühle man sich eingeengt wie in einer Reihenhaussiedlung, „mit der Waldbestattung schließen sie den Naturkreislauf ab“.

Einige Bäume weiter begibt sich ein Ehepaar händchenhaltend an eine Grabstelle, gefolgt von einem kleinen Dackel. Der Hund umrundet die Buche, schnüffelt an ihrer Rinde, bringt sich in Stellung - und ehe sich das Paar versieht, gedenkt er des Toten mit seiner ganz eigenen Aufmerksamkeit. Der Baum nimmt all das mit einer stoischen Ruhe hin, fast so, als hätte er nichts gemerkt.

Quelle: F.A.S.
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