Drohendes Wetterchaos

ADAC empfiehlt, im Auto für den Notfall eine Decke mitzunehmen

05.02.2021
, 12:43
So sah es im Rekordwinter 1978 in Cuxhaven aus
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Der Deutsche Wetterdienst warnt für Sonntag vor „kräftigen und teils unwetterartigen“ Schneefällen in einem breiten Streifen vom Münsterland bis nach Sachsen. Besonders betroffen könnte die Region südlich von Hannover sein.
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Der Norden Deutschlands steht vor einer turbulenten und schwer berechenbaren Wetterlage. Von Skandinavien her strömen schneidend kalte Luftmassen ins Land. Aus Richtung Spanien zieht die atlantische Warmluft des Tiefs Tristan heran. Falls sich beim Aufeinandertreffen der beiden Luftmassen am Wochenende die Warmluft über die Kaltluft legt, könnte es zu großen Mengen Schnee und Schneeverwehungen kommen. Die Prognosen sind jedoch mit Unsicherheit behaftet.

Der Deutsche Wetterdienst warnt für den Sonntag vor „kräftigen und teils unwetterartigen“ Schneefällen in einem breiten Streifen vom Münsterland bis nach Sachsen. Besonders betroffen könnte die Region südlich von Hannover sein, wo bis zu 40 Zentimeter Schnee vorhergesagt werden. Zudem wird es im Norden für einige Tage eisig kalt werden. Erwartet werden zweistellige Minustemperaturen und am Wochenende scharfer Wind. Der Wetterdienst warnt deshalb auch vor Leiterseilschwingungen, die zu Stromausfällen führen könnten.

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Das Innenministerium in Niedersachsen teilte am Freitag mit, das Kompetenzzentrum Großschadenslagen sei auf einen Einsatz vorbereitet und stehe in Kontakt mit den Kommunen. Auch das Technische Hilfswerk stehe bereit. Die Prognosen der Meteorologen für den Norden wecken Erinnerungen an den Winter 1978/1979, als eine vergleichbare Wetterlage zu chaotischen Zuständen führte.

Die Deutsche Bahn warnt vor Beeinträchtigungen im Zugverkehr. Der ADAC empfiehlt, im Auto für den Notfall eine Decke mitzuführen oder es besser stehenzulassen. Die für das Wochenende geplante Vollsperrung der Autobahn 7 in Hamburg wurde abgesagt. Gefährlich könnte die Wetterlage aber auch weiter südlich werden. In den Regionen von Nordrhein-Westfalen und Hessen, die im Übergangsbereich zur Warmluft liegen, kann es zu gefrierendem Regen und Glatteis auf den Straßen kommen.

Quelle: bin.
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