Transsexualität

Ein Mann nimmt Abschied

Von Martin Wittmann
27.02.2009
, 15:34
Jakkie in ihrem neuen Leben: „Ich war eine Fehlbesetzung”
James ist ein glücklich verheirateter Familienvater, als er beschließt, eine Frau zu werden. Er beginnt vorsichtig, sein Aussehen zu verändern - lässt sich die Haare wachsen, trägt durchsichtigen Nagellack. Dann fliegt er zur Operation nach Bangkok.
ANZEIGE

Der Abschiedsbrief des Vaters hat vier Seiten. Ein Word-Dokument, schwarz auf weiß, ohne Tippfehler, auf den 7. März 2005 datiert. So offiziell der Brief wirkt, so persönlich ist er. So eindeutig die Botschaft ist, so schwer ist sie dem Adressaten beizubringen.

ANZEIGE

Lieber Steve, ich habe Dir nie einen Brief geschrieben, um das alles zu erklären. Ich bin mir bewusst, dass Du nie verstehen kannst, was ich durchmache, außer, Du würdest in meine Lage geraten. Ich bete, dass das niemals geschieht! Bitte glaub mir, dass es mir sehr leid tut.

Sein Vatersein will er nicht aufgeben

James war damals 45, er betrieb mit seiner Frau Linda einen Computerladen, hatte neben dem 17 Jahre alten Steve noch eine 14 Jahre alte Tochter und einen erwachsenen Adoptivsohn. Mit dem Brief hat James sich als Mann verabschiedet, ohne sein Vatersein aufgeben zu wollen. Dreieinhalb Jahre später ist aus James Jakkie geworden. Sie sitzt im Wartezimmer der MTF-Klinik in Bangkok. Vor zwei Wochen hat sie sich einer operativen Geschlechtsumwandlung unterzogen, zweimal am Tag muss sie nun zur Nachbehandlung. Sie ist groß und breit, blaue Augen, kräftiger Händedruck. Sie wirkt schüchtern, hat den Kopf leicht nach vorne gebeugt, ihre langen braunen Haare fallen über die muskulösen Schultern. Die Operation hat sechs Stunden gedauert, lächerlich wenig, vergleicht man sie mit den fast 50 Jahren, die Jakkie darauf gewartet hat, die längste Zeit unbewusst.

Jakkie mit ihrer Frau Linda
Jakkie mit ihrer Frau Linda Bild: Tobias Everke

Jakkie trägt Lidschatten, an jeder Hand drei Ringe, lila Fingernägel, eine Damenuhr, und erzählt von ihrem früheren Leben im falschen Körper. In der Ecke hinter ihr steht eine Bronzefigur: eine schlanke Frau, deren rechter Arm in eine Schwinge übergeht. Die Frau versucht abzuheben, aber links hat sie nur einen Arm statt eines Flügels. Im Kindergarten wollte der kleine James Schmuck tragen, erzählt Jakkie. „No, no, Jimmy“, hieß es dann. „Ich habe in einem Drehbuch gelebt und meine Rolle ganz gut gespielt. Aber ich war eine Fehlbesetzung.“ Sport, Biertrinken, Sex mit Mädchen: Auf alles, was die Pubertät seine Mitschüler tun ließ, hatte er keine Lust. Wenn er es ausprobierte, machte es ihm keinen Spaß. Für die wenigsten seiner Schulkameraden war die Pubertät leicht. „Für mich war es die Hölle.“

ANZEIGE

„Ich bin Gender Dysphoric“

Jetzt zu den Fakten. Mein Zustand nennt sich „Gender Dysphoria“ und beschreibt ein Unbehagen mit dem eigenen Geschlecht, unter dem etwa einer von 12.000 Männern und eine von 37.000 Frauen in Nordamerika leiden. Das sind die Zahlen der belegten Fälle, es wird vermutet, dass es tatsächlich doppelt so viele sind. Der Zustand ist so etwas wie ein Geburtsfehler, und über seine Ursache gibt es noch keine gesicherten Theorien. In derber Alltagssprache wird die Störung Transsexualität genannt. Ich bin Gender Dysphoric (GD). Wegen der perversen Bilder, die man damit verbindet, hasse ich das Wort „transsexuell“. Ich sehe es ein wenig anders als die Medizinwelt. Ich fühle mich, als sei ich als Frau geboren, mit einer verkorksten Anatomie.

Nach der Schule machte James eine Lehre als Mechaniker und heiratete überstürzt eine Jugendliebe. Auf der Arbeit lernte er die Freundin eines Kollegen kennen. Sie ließ ihn ihr Auto reparieren, er verliebte sich in sie. Linda war drei Jahre älter als er. Sein „unmännliches, sensibles Gemüt“, wie es Jakkie nennt, machte ihr nichts aus, im Gegenteil. Sie hatte schon mehrere gescheiterte Beziehungen hinter sich, aus einer hatte sie einen kleinen Sohn. Vier Monate nach seiner Scheidung, 1985, heirateten die beiden, bekamen erst einen Jungen, Steve, dann ein Mädchen, Jessica, und führten eine harmonische Ehe. Der Sex aber blieb leidenschaftslos. Irgendwann, nach ein paar Jahren, gaben sie ihn einfach auf.

ANZEIGE

Fetischist? Transvestit? Homosexueller?

Wenn im Dorf gefeiert wurde, feierten Männer und Frauen getrennt. James begriff diese Feste als anstrengendes Beweisen von Männlichkeit. Dieses Gebaren war ihm schon als Jugendlicher ein Graus. Rockmusik oder Autos waren die einzigen Themen, bei denen er mitreden wollte. Nur in der Garage fühlte er sich so wohl wie zu Hause bei den Kindern oder im Computerladen. Linda und er verbrachten fast jeden Tag, fast jede Nacht zusammen. Die ersten Jahre arbeiteten sie gemeinsam von zu Hause aus, später im eigenen Laden. Er kümmerte sich um die Technik, sie um die Buchhaltung. Mit Linda konnte er über alles sprechen – nur nicht über seine Eigenart, die er selbst nicht einzuordnen wusste. Fetischist? Transvestit? Homosexueller? An einem normalen Arbeitstag im Januar 2000 saß James in seinem Geschäft und surfte im Internet. Er suchte nach einer Software, die ein Kunde auf den Computer installiert haben wollte.

Ich stolperte über den Artikel einer Frau, Melanie Phillips, einer Schriftstellerin, Filmproduzentin und Journalistin, die beschrieb, wie sie als Junge aufwuchs und noch als Erwachsene ein Mann war. Es hätte mein Leben sein können.

Eine gelbe Bluse mit großen Rosen

Durch die Fenster der Klinik sieht man die Autos und die Tuk-Tuks durch die Pfützen fahren, aber hier drinnen ist alles ruhig und sauber. In Bangkok herrschen 30 Grad. Jakkie trägt eine gelbe Bluse mit großen Rosen darauf, eine kurze Hose und Ledersandalen. Sie hat oft von ihrem „unehrlichen Leben“ erzählen müssen. Immer war es ein Lagebericht, nie, wie jetzt, eine Rückschau. Jakkie zittert vor Aufregung. Ihre Stimme ist zu hell für einen Mann, zu dunkel für eine Frau. Der plötzlichen Erleichterung, „endlich die Antwort auf eine Frage zu bekommen, die ich nie zu stellen vermochte“, folgte damals die Angst: „Was bedeutete das alles für uns?“ Einen Monat nach seiner Entdeckung sprach er mit Linda. Sie war schockiert, fühlte sich betrogen, wollte sich scheiden lassen. Ihrer beider größte Sorge waren die Kinder. „Sie und ich waren Wracks“, sagt Jakkie. Aber Linda akzeptierte es schließlich. Lieber wollte sie mit Jakkie leben, als ohne den Menschen, den sie liebte.

Ich habe Mom viele meiner Gefühle geschildert: von der Angst, alles zu verlieren, von der Scham, davon, dass ich anders war, dass irgendetwas nicht passte. Im April 2003 machte ich einen großen Schritt, um mein Problem zu lösen. Mit Ausnahme der Liebe und des Trosts deiner Mutter, meines besten Freunds, gehe ich diesen Weg alleine. Vor etwa eineinhalb Jahren habe ich eine hormonelle Therapie zur Geschlechtsumwandlung begonnen. Das heißt, ich nehme rezeptpflichtige Medikamente, welche die männlichen Hormone (Androgene) auf einen für Frauen normalen Wert reduzieren und welche die weiblichen Hormone (Östrogene) in einen Bereich steigen lassen, der leicht über dem weiblichen Normalwert liegt. Die veränderten Hormone werden mein Körperfett umverteilen (meine „Kanten“ zu „Kurven“ machen), ich werde Brüste bekommen, meine Haut wird weicher und so weiter. Ich werde auch meinen Namen ändern und Jakkie Lynn heißen, Du kannst mich nennen, wie Du möchtest. („Dad“ ist meine erste Wahl, weil ich das bin und immer sein werde.)

ANZEIGE

Gedemütigt, verleugnet, verstoßen

Linda sprach mit James’ Eltern. Er war als vier Jahre alter Junge adoptiert worden und behütet in einer strenggläubigen griechisch-orthodoxen Familie aufgewachsen. Wenn er als Frau glücklich werde, solle er machen, was immer nötig sei, sagten sie. Wie viel Glück sie doch habe, sagt Jakkie, verwischt die Tränen mit der Schminke und erzählt von den Gesprächen mit ihren Mitpatienten, deren Familien sie demütigten, verleugneten und verstießen.

Die drohende Einsamkeit war auch James’ größte Furcht. Doch die Freunde blieben, bis auf einen, James’ Trauzeugen. „Das hier ist falsch“, sagte er nur. In der Familie war Lindas Sohn, den James adoptiert hatte, der Einzige, der sich distanzierte. Er sprach nicht mehr mit James, auch einen Brief seines Vaters wollte er nicht lesen. „Er denkt, ich bin ein Psycho“, sagt Jakkie. Weil sein Adoptivsohn eine gute Freundin namens Jamie hatte, wählte James einen anderen neuen Namen. Er nannte sich Jakkie.

Sie will etwas Besonderes sein

Jakkie, nicht Jackie, etwas Besonderes sollte es sein. Jakkie wohnt in New York. Nicht in der weltoffenen Metropole, sondern in einem kleinen Dorf in Upstate New York. Der Ort hat etwa 1500 Einwohner, Jahr für Jahr werden es weniger. Acht Kirchen stehen im Dorf. Einmal stürmte eine Frau in den Laden und zitierte die Heilige Schrift. Was James mache, verstoße gegen Gottes Wort, rief sie.

ANZEIGE

Wie Du weißt, begleiten mich viele Ängste auf diesem Weg, etwa, dass wir unser Einkommen verlieren und dass ich meine Familie nicht mehr versorgen könnte, weil die Kunden den Laden meiden könnten. Aber das Geschäft läuft besser als je zuvor. Die Psychologin riet mir wegzuziehen, aber ich weigere mich.

Im Kleid auf die Straße

Jakkie wollte nicht flüchten. Stattdessen begann sie vorsichtig, ihr Aussehen zu verändern, ließ sich die Haare wachsen und trug durchsichtigen Nagellack. Einmal zog sie sich ein Kleid an und ging auf die Straße. Nach ein paar Minuten lief sie wieder zurück. Linda konnte ihren James anfangs nicht in Frauenkleidern sehen, doch sie gewöhnte sich daran. Und Jakkie wurde mutiger. Sie ging mit den Kleidern unter die Leute. Bald war ihr Auftreten in aller Munde. Und bald stellte sie sich auch Fremden als Jakkie vor. Sie korrigierte die Kunden, die sie mit „Sir“ ansprachen, anfangs zaghaft, später entschlossener.

Jakkie suchte im Internet nach Erfahrungsberichten operierter GDs und fand immer wieder Verweise auf Thailand. Das Land ist bekannt für seine Toleranz und berüchtigt für seine Billigoperationen. Jakkies Behandlung hätte in Amerika etwa 42.000 Dollar gekostet, in Bangkok nur etwa 15.000. Für die meisten Gesundheitstouristen lohnt sich die Reise, für manche wird sie zum Albtraum. Die schrecklichen Fotos, die neben den Klagen der falsch behandelten Patienten im Internet stehen, haben Jakkie nicht von ihrem Entschluss abbringen können. Sie hatte keine Wahl.

ANZEIGE

In Thailand ist alles ganz einfach

Die Voraussetzungen für eine operative Geschlechtsumwandlung in Thailand sind leicht zu erfüllen. Ein Jahr lang müssen die Patienten Hormone genommen haben (die sie vor der Operation absetzen). Sie müssen körperlich fit sein für den Eingriff und ein Empfehlungsschreiben eines Arztes oder Psychologen vorzeigen.

Ich bin wieder zu meiner Psychologin gegangen (nachdem ich drei Jahre nicht bei ihr gewesen war), und sie hat entschieden, dass ich meine neue Geschlechterrolle angenommen habe und bereit bin für weitere Schritte.

„Meine Familie hatte genug gelitten

Doch woher sollte Jakkie das Geld nehmen? Aus der College-Kasse der Kinder? Das Haus mit Hypotheken belasten? Jobs annehmen, die sie vom Arbeiten im eigenen Laden abhalten würden? „Meine Familie hatte genug gelitten.“ So kaufte sie Autos, reparierte sie nach Feierabend und verkaufte sie wieder. Es dauerte Jahre, bis Jakkie das Geld zusammengespart hatte. Das letzte Gutachten schrieb die Psychologin am 13. Mai 2008: „Ich glaube, dass sie die Verantwortung für die physischen, emotionalen und sozialen Veränderungen und für die Kontraindikationen, die mit einer operativen Geschlechtsumwandlung einhergehen, versteht und akzeptiert.“ Mit dem Gutachten in der Tasche flog Jakkie nach Bangkok und ging zum ersten Mal in ihrem Leben in ein Krankenhaus.

Die operative Geschlechtsumwandlung wird meine männlichen Genitalien zu weiblichen machen. Nach dieser Operation werde ich für den Rest meines Lebens eine Frau sein. Meine Werte und meine Einstellungen werden sich nicht ändern.

Billigt Gott, was ich tue?

Im Wartezimmer der Praxis von Dr. Kamol Pansritum sitzen fast nur Ausländer: junge Mädchen, die zur Nachbehandlung kommen; stämmige Männer in Frauenkleidern und mit Bartansatz. An der Wand hängt das Poster einer früheren Patientin, Gewinnerin einer Miss-Tiffany-Wahl, des thailändischen Schönheitswettbewerbs für GDs. 15 Millionen Fernsehzuschauer bewunderten damals die Siegerin.

Ich weiß, dass Du nicht an Gott glaubst, aber ich tue es, also muss ich fragen. Billigt Gott, was ich tue? Ändere ich nicht etwas, was Gott falsch gemacht hat? Alles, was ich dazu sagen kann: Würdest Du einem Kind, das mit einem heilbaren Geburtsfehler auf die Welt kommt, die Heilung versagen?

Aus dem Hodensack die Schamlippen

Jakkie ist zur Nachbehandlung in der Klinik, aber Dr. Kamol ist an diesem Tag unsichtbar. Er operiert und darf nicht gestört werden. Alle schwärmen von dem Phantom. Er sei ein Künstler, ein Verwandler. Pro Jahr kommen mehr als 100 Patienten zu ihm. Dr. Kamol feilt ihnen Adamsäpfel ab, spritzt Pobacken auf, richtet Wangenknochen, kastriert, befreit die Frauen von ihrem falschen Körper. Die Operation an Jakkie war ein Routineeingriff. Dr. Kamol löste einen Teil von Jakkies Eichel mitsamt den Blutgefäßen und den Nerven aus dem Penis. Er entfernte Hoden und Schwellkörper, löste die Harnröhre und verkürzte sie. Dann setzte er die Blutgefäße und die Nerven der Eichel wieder ein, formte sie zu einer Klitoris, stülpte die Penishaut um und machte den Hohlraum zu einer Vagina. Die Prostata blieb erhalten, sie befeuchtet die Vagina. Schließlich formte er aus dem Hodensack die Schamlippen.

Auch formte er eine neue Nase und operierte Jakkies Oberlippe. Auf Silikonbrüste verzichtet Jakkie, durch die Hormone ist ihr Busen auf Körbchengröße C gewachsen. Für Dr. Kamol stand die Funktion im Vordergrund, nicht die Ästhetik. Jakkie war damit nicht einverstanden. Sie wollte einen Frauenkörper, selbst wenn sie ihn nicht spüren könnte. Die Nerven ihrer Klitoris funktionieren prächtig. „Ich würde nun vielleicht mit einem Mann schlafen“, sagt Jakkie, „wenn ich damit nicht Linda betrügen würde.“

Linda hatte bereits die Laken gewechselt

Was werde ich unseren Enkeln erzählen? Ich weiß es nicht; die Wahrheit, denke ich. Wahrscheinlich wird es ihnen egal sein, weil sie mich nicht anders kennengelernt haben. Wenn sie mich vorher mochten, werden sie mich (so hoffe ich) auch danach mögen, so wie alle anderen auch.

Drei Wochen nach der Operation verlässt Jakkie Thailand. Sie hat Angst, vor allem vor dem Wiedersehen mit ihrer Frau. Linda erwartet sie am Flughafen in Syracuse. Zwei Stunden dauert die Heimfahrt, die beiden sprechen kaum miteinander. „Zu Hause sagte mir Linda, dass wir von nun an in unterschiedlichen Zimmern schlafen“, schreibt Jakkie in einer E-Mail. Linda hatte bereits die Laken gewechselt und die Matratze umgedreht.

War James damals zu naiv, als er diese Zeilen schrieb?

Jakkie weint die ganze Nacht, bevor sie am Morgen den Laden auf Vordermann bringt. Das Geschäft läuft bestens. Ihr gehe es körperlich blendend, schreibt sie. Die Zeiten, in denen sie in der Dusche die Augen nicht zu öffnen wagte, seien vorbei. Gerade versucht sie, das „M“ für „Männlich“ in ihrer Geburtsurkunde streichen zu lassen. Wie diese Änderung den offiziellen Status ihrer Ehe mit Linda berühren könnte, weiß Jakkie nicht, das sei eine rechtliche Grauzone. Größere Sorgen bereitet ihr Lindas Distanziertheit: die Ehe droht zu zerbrechen, unabhängig von den Dokumenten.

Du wirst mich vielleicht glücklicher, netter und emotionaler erleben. Sicher werde ich ein ehrlicheres Leben führen, wenn das Innere und das Äußere endlich zusammenpassen.

War James damals zu naiv, als er diese Zeilen schrieb? Jakkies Leben ist nicht weniger von Widersprüchen bestimmt als das von James. Seit ihrer Ankunft nimmt sie wieder Hormone, sie spürt nun die Nebenwirkungen. So wohl sie sich in ihrem Körper auch fühlt, sie ist deprimiert, ratlos, wegen Linda. Was ein Anfang werden sollte, droht ein Ende zu werden.

Eines Tages aber, es ist bitter kalt, sind die beiden auf dem Weg in ihre Betten, als Linda fragt, ob sie nicht doch in Jakkies Zimmer übernachten könne, dort sei es wärmer. Seit dieser Nacht schlafen die beiden wieder im selben Bett. Alles ist wieder wie früher. Und nichts ist, wie es einmal war.

Quelle: F.A.Z.
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot
ANZEIGE