Corona-Ausfälle beim Personal

Berliner Verkehrsbetriebe schränken Busservice ein

14.01.2022
, 18:33
Busse der BVG stehen im November 2021 an einer Haltestelle am Bahnhof Zoologischer Garten.
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) reduzieren ab dem 19. Januar ihr Busangebot werktags um gut drei Prozent. Damit reagiert das Unternehmen auf steigende Krank- und Quarantänemeldungen.
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Die stark gestiegenen Corona-Zahlen in Berlin beeinträchtigen nun auch das Nahverkehrsangebot. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) fahren ihr Busangebot von Mittwoch (19. Januar) an werktags um gut drei Prozent zurück, wie die BVG am Freitag mitteilte. Hintergrund sei eine steigende Zahl von Krank- und Quarantänemeldungen. Am 24. Januar wird das Unternehmen sein Angebot nach eigenen Angaben vermutlich weiter anpassen.

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„Unser Ziel ist es, auch bei leider notwendigen Anpassungen immer ein stabiles Angebot für unsere Fahrgäste auf die Straßen und auf die Schienen zu bekommen“, erklärte Vorstandsmitglied Rolf Erfurt. Alle Abschnitte und Haltestellen im Busnetz würden weiter angefahren. Allerdings werden Takte ausgedünnt, etwa auf Abschnitten, wo mehrere Linien parallel fahren.

Die BVG sicherte zu, dass die Metrobus-Linien mindestens im 10-Minuten-Takt fahren. Zudem werde die jeweilige Fahrgastnachfrage bei der Planung beachtet. „Die Pandemieentwicklung macht auch vor den Verkehrsbetrieben nicht halt“, hieß es im angepassten Fahrplan.

Die Straßenbahn und die U-Bahn sind zunächst nicht von Kürzungen betroffen. Auch die S-Bahn Berlin fährt nach Angaben einer Sprecherin weiter das volle Programm.

Am Freitag hatte der Bundesrat in einer Sondersitzung den Weg für neue Regeln für Quarantäne und Isolation freigemacht. Bund und Länder hatten sich vor einer Woche auf darauf verständigt, die Vorschriften im Zusammenhang mit der neuen Omikron-Variante des Coronavirus anzupassen. Damit soll ermöglicht werden, dass Kliniken, wichtige Infrastruktur wie Feuerwehr, Mülllabfuhr und Verkehrsbetriebe und generell Unternehmen weiterhin einen Betrieb sicherstellen können.

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Quelle: dpa
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