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FAZ plus ArtikelItaliens „Patient eins" ist gesund

„Ich hatte großes Glück“

Von Matthias Rüb, Rom
Aktualisiert am 24.03.2020
 - 18:01
Italienische Ärzte haben wenigstens einen kleinen Grund zu feiern: Patient eins ist wieder gesund.
Ohne zuvor im Ursprungsland China gewesen zu sein, hat sich Mattia als erster Italiener mit Corona infiziert. Nun ist er geheilt und darf das Krankenhaus verlassen. Seine Frau und er erwarten ihr erstes Kind. Und trauern um Mattias Vater.

Mattia, Italiens „Patient eins“, der im Februar schwer an der Lungenkrankheit Covid-19 erkrankt war, ist wieder gesund. Und er ist wieder daheim in Castiglione d’Adda, einem Städtchen von etwa 4600 Einwohnern rund 60 Kilometer südöstlich von Mailand. Er ist daheim bei seiner Frau, die sich ebenfalls mit dem Coronavirus infiziert, aber nur schwache Symptome entwickelt hatte. Die beiden erwarten dieser Tage ihr erstes Kind, ein Töchterchen.

Mattia heißt nicht wirklich so. In einer Audiobotschaft, die am Montag von der Regionalregierung der Lombardei in Mailand veröffentlicht wurde, bittet er die Medien um die Respektierung seiner Privatsphäre. Er wolle nun, Schritt für Schritt, gemeinsam mit seiner Familie in die Normalität zurückkehren und seinen Albtraum verarbeiten.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Rüb, Matthias (rüb)
Matthias Rüb
Politischer Korrespondent für Italien, den Vatikan, Albanien und Malta mit Sitz in Rom.
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