Pandemie in Deutschland

RKI registriert 42.375 Corona-Neuinfektionen

21.05.2022
, 05:57
Sachsen-Anhalt, Halle (Saale): Paare üben im großen Saal der Tanzschule Eichelmann die richtigen Schritte.
Die Inzidenz ist laut Robert-Koch-Institut weiter gesunken und liegt nun bei 342,0. Allerdings liefert der Wert kein vollständiges Bild der Infektionslage.
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Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Samstagmorgen mit 342,0 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.20 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 361,8 gelegen (Vorwoche: 477,0, Vormonat: 720,6). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 42.375 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 61 859 registrierte Ansteckungen) und 120 Todesfälle (Vorwoche: 144) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

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Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 24.575.600 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Weltweit haben sich mehr als 521,92 Millionen Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Das ergibt eine Reuters-Zählung auf Basis offizieller Daten. Danach starben mehr als 6,66 Millionen Menschen im Zusammenhang mit dem Virus. Die Dunkelziffer dürfte Experten zufolge deutlich höher sein. Die höchsten Zahlen weisen die USA auf. Dort wurden über 83 Millionen Ansteckungsfälle registriert. Mehr als eine Million Menschen starben in Zusammenhang mit dem Virus. Dieses wurde erstmals im Dezember 2019 im chinesischen Wuhan nachgewiesen und ist jetzt in mehr als 210 Ländern verbreitet.

Quelle: DPA_Basis
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