Gesundheit

Die Hälfte der Deutschen ist zu dick

27.04.2004
, 18:43
Das sieht nicht gut aus: Jeder zweite Deutsche wiegt zuviel
Immer mehr Deutsche schleppen zuviele Pfunde mit sich herum. Männer trifft es häufiger als Frauen, Raucher seltener als jene, die mit dem Rauchen aufgehört haben.
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Fast jeder zweite Deutsche leidet unter Übergewicht. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte, haben 49 Prozent der erwachsenen Bevölkerung zu viele Pfunde - ein Prozentpunkt mehr als vor vier Jahren. Dabei waren Männer häufiger betroffen als Frauen. Starkes Übergewicht wiesen 13 Prozent der Bevölkerung auf.

In der Mikrozensus-Befragung 2003 unter 370.000 Personen wurden die Kriterien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Übergewicht zu Grunde gelegt. Danach gilt als übergewichtig, wer einen Body-Mass-Index über 25 hat, und als stark übergewichtig bei einem Index über 30. Der Index wird ermittelt, indem man das Körpergewicht durch die Körpergröße im Quadrat teilt.

Untergewicht kommt selten vor

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Der Anteil der übergewichtigen Männer an der erwachsenen Bevölkerung beträgt 58 Prozent und ist seit 1999 um zwei Prozentpunkte gestiegen. Bei den Frauen lag der Anteil bei 41 Prozent gegenüber 40 Prozent 1999. Starkes Übergewicht hatten 15 Prozent der Männer und 12 Prozent der Frauen. Untergewicht mit einem Body-Mass-Index von weniger als 18,5 kommt laut Mikrozensus vergleichsweise selten vor. Daran leiden vier Prozent der Frauen und ein Prozent der Männer. Nur junge Frauen zwischen 18 und 19 Jahren waren zu 13 Prozent untergewichtig.

Das Statistische Bundesamt fand auch heraus, daß ehemalige Raucher häufiger übergewichtig sind als aktive Raucher. Bei den ehemals rauchenden Männern hatten 70 Prozent einen Body-Mass-Index von mehr als 25, der Anteil bei den aktiven Rauchern betrug 51 Prozent. Ex-Raucherinnen waren zu 43 Prozent übergewichtig, Raucherinnen zu 32 Prozent. Insgesamt rauchen laut Mikrozensus 24 Prozent der Befragten regelmäßig: 30 Prozent der Männer und 19 Prozent der Frauen. In der Altersgruppe der 20- bis 25-Jährigen wird der höchste Anteil an Rauchern mit 40 beziehungsweise 30 Prozent gemessen. Ab dem Alter von 40 Jahren verringert sich der Anteil derjenigen, die regelmäßig zur Zigarette greifen, kontinuierlich.

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Quelle: dpa
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