Internet-Übertragung

Giraffenbaby starb an Herzfehler

25.02.2003
, 13:01
Das Junge der Giraffe Chira im Frankfurter Zoo ist tot. Hunderttausende hatten erst am Freitag seine Geburt im Internet verfolgt. Das Tier starb an einem Herzfehler.
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Keine gute Nachricht: Das Junge der Giraffe Chira im Frankfurter Zoo ist tot. Es starb gestern gegen vier Uhr morgens beinahe vor den Augen aller Welt an einem Herzfehler. Hunderttausende hatten die Geburt des Fohlens mittels einer im Stall angebrachten Internet-Kamera verfolgt.

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Am Dienstag stellten die Tierärzte bei der Obduktion fest, dass das Giraffenbaby ein Loch in der Herzscheidewand hatte. Deshalb sei sein Kreislauf sehr schwach gewesen und es drei Tage nach der Geburt an einem Kollaps gestorben, sagte Tierarzt Bert Geyer. „Gegen 4.00 Uhr früh ist das Jungtier friedlich und ohne zu leiden eingeschlafen“, sagte Zoo-Sprecherin Bettina Ax. Mit einer Größe von 1,50 Metern und 50 Kilo Gewicht sei es für ein Giraffenjunges relativ klein gewesen. Die ersten 14 Tage seien für junge Giraffen aber immer kritisch, auch in freier Wildbahn,“ sagte Tierarzt Bert Geier, der die sieben-jährige Chira und ihr Junges von Anfang an betreut hatte.

Großes Interesse an Giraffenbaby

Kurz vor dem Ableben des Tieres konnten Mitarbeiter des Privatsenders FFH die Kamera schnell aus dem Stall entfernen, auf den letzten Bildern ist zu sehen, wie der Tierarzt dem Kalb Infusionen legt.

Mehr als 20 Millionen Mal hatten Tierliebhaber die Internet-Seite des Senders angeklickt, um erstmals die Schwangerschaft und Geburt einer Giraffe online verfolgen zu können. Nun erreichen den Sender zahllose Beileidsbekundungen, wie FFH-Sprecher Dominik Kuhn sagt.

Quelle: @mg
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