FAZ plus ArtikelÜber Amokläufer in Uvalde

„Mein Sohn war kein Monster“

Von Sofia Dreisbach, Washington
27.05.2022
, 18:01
Eine Schule wird zum Ort der Trauer: Mitschüler und Angehörige gedenken der 21 Menschen, darunter 19 Kinder, die an der Grundschule erschossen wurden.
Nachdem ein 18 Jahre alter Mann 19 Kinder und zwei Lehrerinnen in Texas tötete, suchen die Ermittler immer noch nach einem Motiv. Sein Umfeld zeichnet das Bild eines aggressiven Einzelgängers.

Am 16. Mai wurde Salvador Ramos 18 Jahre alt. Seine Großmutter habe ihn an diesem Tag zum Abendessen in ein Restaurant in Uvalde eingeladen, erzählt der Großvater in einem Interview. Einen Tag nach dem Geburtstag kaufte der junge Mann laut Behörden das erste halb automatische Gewehr des Typs AR-15, vier Tage später das zweite – vollkommen legal. Acht Tage nach seinem Geburtstag schoss er erst seiner Großmutter ins Gesicht, bevor er zur Robb Elementary School fuhr und dort 19 Viertklässler und zwei Lehrerinnen tötete. Er selbst wurde später von den Einsatzkräften erschossen.

Auch Tage nach dem Amoklauf gibt es noch keine konkreten Hinweise auf das Motiv des Täters, doch es mehren sich die Informationen über ihn. Noch am Morgen der Tat, sagt der Großvater, habe es keine Anzeichen gegeben, dass so etwas passieren könnte. Der Junge habe sich mit seiner Großmutter wegen einer Handyrechnung gestritten, aber das sei nichts Schlimmes gewesen.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Dreisbach, Sofia
Sofia Dreisbach
Politische Korrespondentin für Nordamerika mit Sitz in Washington.
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