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Frankfurt-Schwanheim

Drei sexuelle Übergriffe am hellichten Tag

Von Anna Vollmer
Aktualisiert am 01.07.2020
 - 17:15
Eigentlich beschaulich: Auf einem Weg des Schwanheimer Waldes ist eine Joggerin attackiert worden
In Frankfurt-Schwanheim sind drei Frauen sexuell belästigt worden. Zwei Übergriffe durch einen Mann mit „schlurfendem Gang“ ereigneten sich an einer Haltestelle. Zudem wurde eine Joggerin im Wald angegriffen.

In Schwanheim sind in den vergangenen Wochen drei Frauen Opfer von sexuellen Übergriffen geworden. Die ersten zwei Fälle ereigneten sich an der Straße „Im Eiskeller“, nahe der Haltestelle „Waldfriedhof Goldstein“. Hier versuchte am 12. Juni ein Mann, eine 22 Jahre alte Frau zu begrapschen, und stieß sie zu Boden. Sie wehrte sich jedoch massiv. Am 19. Juni wurde einige hundert Meter weiter eine 21 Jahre alte Frau begrapscht, der Täter fügte ihr Hämatome zu. Rund eine Woche später, am 27. Juni, wurde eine 47 Jahre alte Frau beim Joggen im Schwanheimer Wald angegriffen, begrapscht und zu Boden geworfen. Alle drei erstatteten Anzeige bei der Polizei.

Ob es sich um denselben Täter handelt, wisse man noch nicht, sagte der Beamte, der mit den Fällen befasst ist. Die Personenbeschreibung lege dies zumindest nahe. Alle drei Frauen beschrieben einen etwa 175 Zentimeter großen, dunkelhaarigen, stämmigen Mann. Zwei der Opfer gaben an, er habe einen „schlurfenden Gang“ gehabt, in zwei der Fälle trug der Täter ein blaues T-Shirt mit weißen Streifen an den Ärmeln. Hinweise aus der Bevölkerung habe es schon gegeben, sagte die Polizei, diese hätten bisher aber noch zu keinen Ergebnissen geführt. Es sei auch nicht auszuschließen, dass weitere Frauen betroffen seien, schließlich zeigten nicht alle Frauen eine solche Tat an.

Zwischen 19.15 Uhr und 19.45 Uhr

In der Friedhofsgärtnerei gleich in der Nähe des ersten Tatorts sagt die Floristin, sie habe von dem Überfall nichts mitbekommen, ihr Laden sei schon geschlossen gewesen. Alle drei Fälle fanden zwischen 19.15 Uhr und 19.45 Uhr statt. Die Gegend um die Haltestelle ist wenig belebt, die Straße, in der der Täter wartete, führt zwischen einem Park und dem Gärtnereigelände in ein Wohngebiet.

Eine Passantin sagt, man rede über die Vorfälle. Ganz überrascht klingt sie nicht. Es sei „eine sehr ruhige Ecke, eigentlich ideal“ für eine solche Tat. Gerade seien wegen Corona noch weniger Menschen als ohnehin unterwegs. Zur Haltestelle würde sie abends deshalb nicht allein gehen, obwohl die Tatzeit ja sehr früh sei: „Da ist es ja noch hell. Ich hätte schon gedacht, dass man vor neun da noch langgehen kann.“

Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Vollmer, Anna
Anna Vollmer
Volontärin.
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