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Flughafen in Manila

Frau mit Neugeborenem im Handgepäck verhaftet

Aktualisiert am 06.09.2019
 - 17:01
Vom Flughafen Manila wollte die Frau abfliegen (Symbolbild)
Mit einem philippinischen Neugeborenen wollte eine Amerikanerin in Manila ins Flugzeug steigen. Jetzt droht ihr eine lebenslange Haftstrafe.

Auf dem Flughafen in Manila ist eine Amerikanerin verhaftet worden, die versucht hatte, mit einem philippinischen Neugeborenen im Handgepäck in die Vereinigten Staaten zu reisen. Das Bodenpersonal wurde erst kurz vor dem Einstieg in das Flugzeug der amerikanischen Fluggesellschaft Delta auf die Dreiundvierzigjährige aufmerksam.

Die Sicherheitskontrolle hatte die Frau, die aus dem Bundesstaat Utah stammt, zuvor passiert, ohne dass der sechs Tage alte Junge in ihrer Umhängetasche aufgefallen war. Da die Amerikanerin keinen Pass oder Ausreisepapiere für das Kind vorlegen konnte, wurde sie verhaftet. „Die Festgenommene hatte eindeutig die Absicht, das Kind zu verstecken“, teilte ein Sprecher des National Bureau of Investigation (NBI) am Donnerstag mit.

Nach einer Anklage wegen Menschenhandels und Kindesentführung droht der Amerikanerin nun eine lebenslange Haftstrafe. Das Neugeborene wurde in einem Kinderheim in Manila untergebracht. Wie die Eltern den Behörden sagten, wollten sie den Jungen adoptieren lassen und hatten ihn im Internet angeboten. Ob die Amerikanerin Geld für das Kind bezahlte, blieb vorerst offen. Auf die Frage der NBI-Beamten nach dem Grund für den Entführungsversuch gab die Frau an, sie habe versucht, dem Jungen „zu einem Namen und einem kirchlichen Segen“ zu verhelfen.

Quelle: ceh.
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