Staatsanwaltschaft ermittelt

Frühchen durch Keim in Milchnahrung gestorben

22.06.2021
, 15:04
In Oldenburg ist ein frühgeborenes Baby an verunreinigter Milchpulvernahrung gestorben. Wie der Keim in die Milch gelangen konnte, ist bislang unklar. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun wegen fahrlässiger Tötung gegen Unbekannt.

Ein frühgeborenes Baby ist im Klinikum Oldenburg in Niedersachsen an verunreinigter Milchpulvernahrung gestorben. Ein weiteres Frühchchen ist deshalb schwer erkrankt, wie die Sprecherin des Krankenhauses, Sigrid Jürgensmann, am Dienstag sagte. Zuvor hatte die „Nordwest-Zeitung“ darüber berichtet.

Der Sprecherin zufolge starb das frühgeborene Baby am 7. Juni auf der Intensivstation. Untersuchungen ergaben, dass die Nahrung, die es am 3. Juni bekam, mit einem Keim belastet war. Der Zustand des schwer erkrankten Babys habe sich inzwischen stabilisiert, so Jürgensmann.

Drei weitere Kinder, bei denen der Umweltkeim nachgewiesen wurde, zeigen demnach keinerlei Krankheitszeichen.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung gegen Unbekannt. Noch sei unklar, wie der Keim in die Milch gelangte, sagte ein Sprecher.

Quelle: dpa
  Zur Startseite
Verlagsangebot
Verlagsangebot