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Geld für Elite-Universitäten

Schauspielerin Loughlin will sich in Bestechungsskandal schuldig bekennen

Aktualisiert am 22.05.2020
 - 11:59
Schauspielerin Lori Loughlin und ihr Ehemann Mossimo Giannulli (links) verlassen im April 2019 das Gericht in Boston. (Archivbild)
Lori Loughlin soll eine halbe Million Dollar für die Zulassungen ihrer Töchter an eine Elite-Universität gezahlt haben. Um einer Jahrzehnte langen Haftstrafe aus dem Weg zu gehen, will sie sich nun für schuldig bekennen.

Die in den Bestechungsskandal um Zulassungen zu amerikanischen Eliteuniversitäten verwickelte Schauspielerin Lori Loughlin will sich am Freitag gemeinsam mit ihrem Ehemann vor Gericht schuldig bekennen. Das kündigte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag an. Der aus der Sitcom „Full House“ bekannten Darstellerin und ihrem Ehemann Mossimo Giannulli wird vorgeworfen, 500.000 Dollar (455.00 Euro) gezahlt zu haben, damit ihre beiden Töchter von der angesehenen University of Southern California (USC) aufgenommen wurden.

Die 55 Jahre alte Loughlin und der 56 Jahre alte Giannulli sind wegen Verschwörungen zur Geldwäsche, zum Betrug und zur Bestechung angeklagt. Weil sie sich zunächst nicht schuldig bekennen wollten, drohten ihnen bis zu 45 Jahre Haft. Nach der Einigung mit der Staatsanwaltschaft auf ein Schuldgeständnis soll Loughlin nun zwei Monate in Haft, 150.000 Dollar Strafe zahlen und 100 Stunden Sozialarbeit verrichten.

Für ihren Ehemann sind fünf Monate Gefängnis, 250.000 Dollar Strafe und 250 Sozialstunden vorgesehen. Der Einigung muss noch ein Bundesrichter in Massachusetts zustimmen.

Die ebenfalls in den Skandal verstrickte Schauspielerin Felicity Huffman – bekannt vor allem aus den Fernseh-Serien „Desperate Houswives“ und „American Crime“ – hatte sich bereits im vergangenen Jahr schuldig bekannt. Sie hatte ein Bestechungsgeld von 15.000 Dollar gezahlt, damit falsche Antworten ihrer Tochter in dem Uni-Aufnahmetest SAT korrigiert wurden. Huffman wurde zu 14-tägiger Haft verurteilt und im Oktober drei Tage vorzeitig entlassen. In die Bestechungspraktiken waren rund 30 wohlhabende Eltern verwickelt.

Quelle: AFP
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