Bankfiliale in Neukölln

Räuber nach gescheitertem Überfall weiter auf der Flucht

Aktualisiert am 02.08.2020
 - 12:20
Rund 200 Beamte waren am Freitag im Einsatz.
Die Polizei fahndet weiterhin nach vier Männern, die am Freitagnachmittag eine Bankfiliale in Neukölln überfallen und dabei zwölf Menschen verletzt haben. Für ihr Fluchtfahrzeug hatten sie wohl ein falsches Kennzeichen.

Nach dem gescheiterten Raubüberfall in einer Bankfiliale in Berlin-Neukölln läuft die Fahndung der Polizei weiter. Die Täter des Überfalls am Freitag im Gebäude von Karstadt seien noch nicht gefunden, hieß es am Sonntag von der Polizei. Das Kaufhaus, das wie auch ein angrenzendes Parkhaus nach der Tat durchsucht worden war, hatte seine Tore am Samstag wieder für Kundschaft geöffnet.

Vier Männer hatten am Freitagnachmittag am Hermannplatz eine Postbank-Filiale in dem Kaufhaus überfallen. Zuvor hatten sie versucht, einem Angehörigen einer Geldtransporter-Besatzung Geld zu entreißen. Dabei setzten die Räuber auch Reizgas ein.

In der Bankfiliale sollte laut Polizei gerade ein Geldautomat aufgefüllt werden. Der Mitarbeiter des Geldtransportunternehmens wehrte sich gegen die Räuber, sodass sie flüchteten. Nach Tätern und Fluchtwagen, einem dunklen Audi, wird nun gefahndet. „Wir haben Täterbeschreibungen“, sagte der Polizeisprecher. Kennzeichen und Fahrzeug stimmten nicht überein.

Nach dem Überfall wurden laut Polizei zwölf Verletzte behandelt, fünf von ihnen wurden ambulant im Krankenhaus versorgt. Die Verletzten sollen Bankkunden sein. An dem Einsatz waren nach den Angaben etwa 200 Einsatzkräfte beteiligt.

Quelle: dpa
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