FAZ plus ArtikelNach Schüssen in Frankfurt

Kritik an „chaotischer Vorgehensweise“ der Polizei

Von Katharina Iskandar
03.02.2021
, 06:00
Nach den Schüssen im Frankfurter Allerheiligenviertel tauchen neue Fragen auf. Etwa: Kamen die Täter an den Ort des Geschehens noch in jener Nacht zurück? Die Polizei gerät dabei in die Kritik.

Die Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen im Frankfurter Allerheiligenviertel, bei der unter anderem Schüsse fielen, hat sich möglicherweise über einen längeren Zeitraum abgespielt als bisher bekannt. Wie Anwohner berichten, hat es offenbar nicht nur das Treffen gegen ein Uhr gegeben, bei dem die Schüsse gefallen sind.

Auch etwa anderthalb Stunden später sollen sich mehrere Personen, die in Autos angefahren kamen, an der Allerheiligenstraße versammelt haben. „Sie waren jeweils zu viert in dem Auto“, berichtet ein Anwohner. „An der Allerheiligenstraße stiegen sie aus und versammelten sich an der Ecke zur Breiten Gasse. Plötzlich rannten die Männer zu ihren Autos und fuhren davon.“ Diese Szene hatte der Anwohner zunächst für das Tatgeschehen gehalten. „Aber das kommt mit der Uhrzeit nicht hin.“ Er ist sich sicher, dass es gegen halb drei zu dem Zusammentreffen kam. Die Schüsse fielen laut Polizei gegen ein Uhr.

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Quelle: F.A.Z.
Autorenporträt / Iskandar, Katharina
Katharina Iskandar
Redakteurin in der Rhein-Main-Zeitung.
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